Aktuelles

  • Kein Schulunterricht, kein gemeinsames Training und kein Beisammensein mit Schulfreunden und Sportkameraden – alle Kinder hoffen auf ein baldiges Ende der corona-bedingten Einschränkungen. Für einen Teil unseres Nachwuchses war es am 07. Mai endlich so weit, denn von der Stadt Dresden war die Öffnung des Lugaer Sportplatzes zum Vereinstraining erlaubt worden, allerdings unter strengen Auflagen. Deshalb blieb das gemeinsame Training zunächst auf zwei Gruppen beschränkt.

     

    Um 17 Uhr fand sich ein Dutzend Jugendliche der TG 1 auf dem Sportplatz ein. Trainingstaschen und Kleidungsstücke wurden im Gras abgelegt, denn das Sportheim blieb verschlossen. Mit den Übungsleitern Patrick Langer und Karl Heidrich-Meisner ließ sich die Mannschaft in zwei Sechsergruppen aufteilen.

     

    Die meisten Jüngeren der TG2, TG3 und TG4 mussten noch zu Hause bleiben. Lediglich deren Mitglieder, die der Leistungsgruppe angehören, versammelten sich bereits am frühen Nachmittag im Sportgelände. Auch hier standen mit unserem Trainer Uwe Rodig und Übungsleiterin Linda Kloß zwei Betreuer zur Verfügung. Mit fünf und vier Sportlern je Übungsleiter war es relativ einfach, die Abstandsregeln einzuhalten. Bei Uwe mussten die Kinder ein konzentriertes Training auf Skirollern absolvieren und bei Linda standen Athletik-Übungen und Sprints mit Stöcken auf dem Programm. Der Wunsch, wie üblich das Training mit einem Spiel zu beenden, konnte nicht erfüllt werden.

     

    Schrittweise wollen wir weitere Teile unseres Nachwuchses in das Training einbeziehen und eines Tages auch wieder mit einem zünftigen Spiel ausklingen lassen.

     

    Zum Foto: Uwe erläutert seiner Fünfergruppe das Tagesprogramm für das Skirollertraining. Die Torstangen kennzeichnen zugleich die Stelle, an der sich die Sportler aufstellen sollen.

  • Olaf Reichelt
    Der Vorstand des Skiklubs Dresden-Niedersedlitz hat am Freitag, 13.03.2020, zusammen mit den Verantwortlichen des Kinderbereichs aufgrund der aktuellen Informationen und Empfehlungen folgende Entscheidungen getroffen:
    -Wir als Verein beenden die Wintersaison.
    -Da soziale Kontakte vermieden werden sollen, finden bis mindestens nach den Osterferien keine Trainingsaktivitäten statt.
    -Bis dahin nehmen wir auch an keinen Wettkämpfen teil.
     
    Außerdem wurde entschieden, unseren 43. Wilischlauf abzusagen. Die schon angemeldeten Teilnehmer erhalten ihre Startgebühr zurückerstattet.
     
  • Richard startet in diesem Winter zum dritten und letzten Mal in der U23. Diese Gelegenheit nutzt er nach besten Kräften. Während unsere Sportler in Sachsen vergeblich auf Startmöglichkeiten warten, konnte er als Bundeskader ständig nationale und internationale Wettkämpfe in schneesicheren Gebieten bestreiten. Vergangenes Wochenende waren es die Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen und Erwachsenen in Oberstdorf im Allgäu. Als sein bestes Ergebnis errang er beim Sprint in der Klasse U20/Herren über 1,5 km den Meistertitel. Ihm kam dabei zugute, dass ihm die klassische Technik besser liegt als die freie. Andererseits musste er als U23-Starter auch alle Männer hinter sich lassen.

     

    Höhepunkt der Saison sind für Richard die Weltmeisterschaften der Junioren und U23 in Oberwiesenthal vom 28. Februar bis 08. März 2020. Neben den Langläufern starten auch Springer und Nordisch-Kombinierte. Für die jungen Langläufer der U23 sind vier deutsche Athleten nominiert worden, neben Richard auch Janosch Brugger von der WSG Schluchsee, Josef Fässler vom SC Scheidegg und Florian Knopf vom SLV Bernau. Drei von ihnen hatten mit dem FT-Sprint über 1,3 km ihren ersten Start im Rahmen der WM. Für Richard lief es großartig. Im Prolog kam er auf Rang 11 (von 71). Josef schied nach dem Viertelfinale aus und Janosch nach dem Halbfinale. Richard hatte es bis ins Finale geschafft. Hier lief er an dritter Stelle. Durch einen Sturz am Berg musste er alle anderen ziehen lassen und erreichte als Sechster das Ziel. Trotzdem, ein großartiger Erfolg, und das bei dem von ihm weniger geliebten Freistil. Beim Interview im Sachsenspiegel klagte er nicht über seinen Sturz, sondern versicherte, dass er trotzdem zufrieden ist. Wir sind es auch!

     

    Zum Foto von Heike Reichelt: Richard im Gespräch mit seinem Oberwiesenthaler Trainer Lars Hänel nach seinem ersten WM-Wettkampf.

  • Sobald ein Kind die AK 13 erreicht hat, darf es zum ersten Mal an einem Bundeswettbewerb, dem Deutschen Schülercup (DSC), teilnehmen. Zwei von drei DSC sind den AK 14 und 15 vorbehalten, beim dritten sind auch Schüler der AK 13 zugelassen. Für die Teilnahme gibt es klare Regeln, die sich am jeweiligen Landespokal orientieren. Die Kinder unseres Klubs müssen in der Rangliste zum Sachsenpokal 95% der Punkte erreicht haben, die sich aus dem Mittelwert der drei Ranglistenbesten ergeben. Drei Niedersedlitzer konnten diese Hürde überwinden: Florian Bäcker, Cornelia Schenk und Paula Dietze (alle AK 13).

     

    Damit gehörten sie der Auswahl des Skiverbandes Sachsen an, der für Unterkunft und Verpflegung sorgte. Die Anreise erfolgte im Pkw von Uwe Rodig. Für unsere Kinder war es ein großartiges Erlebnis. Dazu gehörte das Beisammensein mit den besten Kindern ihrer Altersklasse in einem gemeinsamen Hotel und die Möglichkeit, ihre Kräfte im Wettkampf mit Gleichaltrigen aus den anderen Bundesländern messen zu können. Mit einem Medaillenplatz rechnete keiner, denn dazu war die Konkurrenz, besonders aus Bayern, zu groß. Nichtsdestotrotz schlugen sich unsere drei Sportler großartig, was sich auch darin zeigt, dass nach diesem Wochenende beide Mädchen in der DSC-Gesamtwertungsliste unter den Top30 zu finden sind. Bei den Einzelergebnissen erreichten Paula und Cornelia beim Nordic-Cross in der klassischen Technik über 2,3 km die Plätze 13 und 26 (von 66). Florian kam auf Rang 41 (von 61). Auch im Wettbewerb in der freien Technik konnten sie sich im Mittelfeld behaupten. So belegte Cornelia Platz 23 (von 63), Florian Platz 27 (von 61) und Paula Platz 35 (von 63). Ein weiterer Vorteil: Sie konnten zwei Skiwettkämpfe absolvieren, während in Sachsen alle Langläufe abgesagt werden mussten.

     

    Zum Foto von Kristina Schenk: Die Abordnung unseres Klub, von links Florian, Uwe, Paula und Cornelia.

  • Ein Höhepunkt der besonderen Art sind die aller zwei Jahre auszutragenden Landesjugendspiele. Kinder aus zehn Wintersportarten kämpfen um Preise und Medaillen. Die Langläufer, Springer und Kombinierer hatten im Waldpark Grünheide Quartier bezogen. Hier wurde die Veranstaltung am Freitagabend feierlich eröffnet. Neben der Eröffnungsrede gab es kurzweilige Inszenierungen wie Laserschau und Feuerspeier, die Kindern sowie Eltern und Betreuern gleichermaßen gefielen.

     

    Doch der wichtigste Teil der Veranstaltung, die Wettkämpfe, war durch den fehlenden Schnee stark eingeschränkt. Der Sonnabend galt einem Vielseitigkeitswettkampf, der am Lifthang in Mühlleithen ausgetragen worden ist, der für Sonntag geplante Langlauf über 2 und 3 km in der klassischen Technik musste abgesagt werden.

     

    Von unserem Verein waren 20 Kinder der U10 bis U15 am Start, für die U10 bis U13 wurde der VSA für den Sachsenpokal gewertet. Der Lifthang war mit einer etwa drei Zentimeter starken Neuschneeschicht bedeckt, die jedoch schon beim Probelauf beiseite geschoben wurde, so dass beim eigentlichen Wettkampf das darunter liegende Eis zum Vorschein kam und viele Stürze zur Folge hatte. Am besten kamen Arvid Löwe (U11 m) und Paula Dietze (U13 w) damit zurecht, denn sie wurden AK-Sieger. Arvid konnte in der Rangliste zum Sachsenpokal seinen ersten Platz und damit das gelbe Trikot verteidigen. Für Sonja Uhlig (U12 w) gab es die Silbermedaille und die Hoffnung, dass ihr das farbige Trikot erhalten bleibt. Platz 4 erreichten Sebastian Koritz (U12 m) und Florian Bäcker (U13 m), Platz 5 gab es für Cosima Strohschein (U10 w), Pascal Durdel (U14 m) und Adrian Kaul (U15 m) und auf Platz 6 landete Carolin Otto (U15 w).

     

    Zum Foto: Arvid im gelben Trikot verlässt gerade den Kreisel und läuft ohne zu stürzen dem Altersklassensieg entgegen. (Foto: Ralph Koritz)

  •  Verkehrte Welt: Bisher reisten die Dresdner zu Training und Skiwettkämpfen ins Gebirge. Am vergangenen Sonnabend war es umgekehrt: Die Gebirgler aus ganz Sachsen kamen in die Elbestadt, um ihren ersten Skiwettkampf dieses Winters zu bestreiten. Entsprechend groß war die Beteiligung: Beim Sprint in der Feien Technik erreichten 353 Kinder und Jugendliche der AK 5 bis 18 das Ziel. Sie ließen sich von der großartigen Kulisse der Dresdner Altstadt, von der gut präparierten Weltcup-Strecke am Königsufer und von der routinierten Organisation durch den Skiklub Dresden-Niedersedlitz und die SSV Sayda gefangen nehmen.

     

    Am Rahmenwettbewerb „City-Kids-Cup“ beteiligten sich 68 Kinder der AK 5 bis 9. Mit drei Altersklassensiegen waren die Kinder der SSV Geyer besonders erfolgreich. Auch zwei Dresdner, Leonard Römhild (U8 m) vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz und Lisa Barthel (U8 w) von der SG Klotzsche waren die Schnellsten ihrer Altersklasse.

     

    Das Hauptanliegen der Wettkämpfe war der internationale Sachsencup für Kinder der U10 bis U15, ergänzt durch Jugendliche der U16 und U18. Die Dresdner hatten insofern Heimvorteil, weil nicht nur sie als Flachländer, sondern auch die meisten Gebirgsvereine bisher kaum Gelegenheit hatten, auf Schnee zu trainieren. So kam es, dass im Finale der Skiklub Dresden-Niedersedlitz fünf, die VSC Klingenthal vier und der SV Neudorf zwei Altersklassensiege eroberten. Je einmal waren der ATSV Gebirge Gelobtland, der SV Stützengrün, der Bertsdorfer SV, Pulsschlag Neuhausen und die SG Klotzsche erfolgreich. Die Altersklassensieger von Niedersedlitz waren Arvid Löwe (U11 m), Sonja Uhlig (U12 w), Paula Dietze (U13 w), Nico Dsaak (U16 m) und Arvid Reichelt (18 m). Mit Leonhard Scharfe (U12 m) von der SG Klotzsche betrat ein weiterer Dresdner das Siegerpodest.

     

    zum Foto: Die Podestplätze der U16 m teilten sich die Sportschüler, unter ihnen die Niedersedlitzer Nico Dsaak (Platz 1) und Florian Otto (Platz 3).