Aktuelles

  • Beim Deutschen Schülercup (DSC) wird der Langläufernachwuchs schrittweise auf Wettkämpfe im Bundesmaßstab vorbereitet. Für Kinder der AK 14 und 15 sind es drei Wochenenden mit je zwei Wettbewerben, die Schüler der AK 13 werden an einem Wochenende dazugenommen. So trafen sich dieses Mal etwa 270 Kinder der AK 13 bis 15 aus neun Bundesländern im oberbayrischen Krün.

    Hier schien jeden Tag die Sonne und brachte die Schneedecke an der Oberfläche zum Schmelzen, nachts gefror der Schnee wieder und bescherte den Startern am Vormittag vereiste Loipen. Diese waren sehr anspruchsvoll mit mehreren Anstiegen und schnellen Abfahrten angelegt worden. Am Sonnabend musste ein Hindernisparcour von 1,5 km Länge bewältigt werden, auf dem Arvid mit Platz 11 (von 43) als bester Sachse das Ziel erreichte und Nico, der sich zum ersten Mal gegenüber der Konkurrenz aus ganz Deutschland behaupten musste, auf Platz 23 (von 44) landete. Am Sonntag konnte sich Nico über 2,5 km in der Klassischen Technik auf Platz 18 verbessern, während Arvid über 7,5 km trotz guter Beherrschung der Technik auf Platz 20 landete.

    Einige Erwachsene zog es ins tschechische Bozi Dar zum Karlslauf, an dem sich am Sonnabend unsere Oberwiesenthaler am Wettbewerb über 22 km FT beteiligten. Obwohl sie nicht den besten Griff in die Wachskiste getan hatten, belegten Richard und Arne in der Gesamtwertung die Plätze 2 und 5. Auch am Tag danach war unser Klub erfolgreich vertreten, denn Sten Währisch erreichte über 44 km KT den dritten Rang.

    Einige unserer Aktiven waren am Sonnabend nach Bad Einsiedel zum Schwartenberglauf gefahren. Trotz der Schulferien durchliefen hier 138 Läufer das Ziel. Unser bestes Ergebnis erzielte Marie Göpel mit Platz 2  (von 7) bei den Schülerinnen 8 über 1 km (KT).

    Zum Foto: Für Nico (AK 13) war es der erste Start bei einem DSC. Gekonnt durchläuft er die vereiste Kurve am Ende einer Abfahrt.

  • Es wird so viel über unsere Kinder und Jugendlichen berichtet, dass man glauben könnte, bei uns gäbe es keine Erwachsenen. Das ist nicht so: Unsere 144 Aktiven gehören etwa je zur Hälfte den Erwachsenen und dem Nachwuchs an. An diesem Wochenende machten die Erwachsenen auf sich aufmerksam.

    Ein Highlight war für sie der Miriquidi in Zinnwald, ein 24-Stundenlauf, der am Sonnabend 10 Uhr begann und erst am Sonntag 10 Uhr endete. Für die Teilnehmer hatten die Veranstalter im Scharspitzengebiet eine 6-km-Runde präpariert. Dabei ging darum, in 24 Stunden eine möglichst große Strecke zurückzulegen. 27 Läufer wagten sich als Einzelkämpfer auf die Loipe, für sie gab es in den 24 Stunden keine Ablösung. Beim Teamwettbewerb wurde nach jeder Runde der Staffelstab übergeben. In den 48 Viererteams beteiligten sich 17 Mitglieder unseres Klubs. Zwei von ihnen gehörten der Siegermannschaft an: Sten Währisch und Michael Richter. Zusammen mit ihren Brüdern Tilo Währisch und Jens Richter bewältigten sie 69 Runden und brachten es auf 412 km.

    Arne Reichelt und Richard Leupold waren zur gleichen Zeit in Oberammergau beim König-Ludwig-Lauf, den wir nach der Wende mit unseren Jugendlichen so lange besuchten, bis diese Veranstaltung mit den Sachsenmeisterschaften zusammenfiel. In diesem Jahr konnten unsere Leistungssportler ganz vorn mitmischen: In der Freien Technik über 19 Kilometer, bei der 496 Teilnehmer das Ziel erreichten, belegte Richard den dritten und Arne den vierten Platz. Aus dem Lauf in der klassischen Technik über 19 km (289 Starter) ging Arne als Gesamtsieger hervor. Richard nahm die lange Strecke in Angriff. Er belegte über 38 km (901 Starter) den elften Platz und wurde dabei Schnellster der Junioren.

    Nicht ganz so glücklich verlief für 24 unserer Nachwuchssportler der Marienberger Meilenberglauf, der Bestandteil des Sachsenpokals ist. Platz 2 belegte Ines Uhlig bei den Damen 41 über 12 km, Platz 3 erreichten Nathalie Dsaak (D21, 12 km) und Lotta Rombock (U16w, 12 km). Fünf unserer Jüngsten der AK 7, 8 und 9 wurden nach der norwegischen Methode gewertet, d. h., jeder von ihnen erhielt eine Urkunde. In der Ergebnisliste erschienen Julius Kröcher (mU8, 1 km) auf Platz 1 und Sonja Uhlig (wU9, 1 km) auf Platz 3.

    Zum Bild von Olaf Reichelt: Siegerehrung wie in Norwegen, alle Kinder bis zur AK 9 wurden nach vorn gerufen. Von uns sind dabei Julius Kröcher (links hinten), Sonja Uhlig (davor), Sebastian Koritz (rechts vorn), Felix Kästner (dahinter) und Henry Göpel (hinten Dritter von rechts).

  • Während unsere größeren Kinder in Grünbach um wertvolle Punkte für den Sachsenpokal gekämpft haben, stand für die Jüngeren der Floßgrabenlauf in Cämmerswalde auf dem Programm. Einige Erwachsene starteten mit Erfolg beim Schellerhauer Kammlauf, und unsere in Oberwiesenthal trainierenden Sportler mussten sich in Oberhof der Konkurrenz aus ganz Deutschland stellen.

    Beim Floßgrabenlauf in Cämmerswalde erschienen 126 Sportler in den Ergebnislisten, allein 19 kamen vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Einige von ihnen haben sich erst im vergangenen Jahr bei uns angemeldet, für sie war es der erste Winter auf Ski. Die geringe Entfernung von Dresden und die relativ kleinen Starterfelder sollten sie ermutigen, sich an weiteren Skiwettkämpfen zu beteiligen. Das ist sicher auch gelungen, denn 15 unserer Kinder erreichten einen Podestplatz, sieben von ihnen eroberten den Altersklassensieg. Bei den Mädchen der AK 10 holten sich Cornelia Schenk, Paula Dietze und Mercedes Butzinger die Plätze 1 bis 3.

    Anspruchsvoller ging es beim Rehhübellauf im vogtländischen Grünbach zu. Hier mussten sich unsere Kinder der AK 10 bis 15 beim Sprint zum Sachsenpokal gegenüber der Konkurrenz aus ganz Sachsen behaupten. Mit dem Prolog und dem Finale waren zwei Wettkämpfe über je einen Kilometer zu bestreiten. Am Ende landeten Florian Bäcker (AK 10) und Matti Dörner (AK 13) auf Platz 3. Cornelia Schenk (AK 10), die schon am Vortag in Cämmerswalde gewonnen hatte, sicherte sich erneut den Altersklassensieg.

    Zur gleichen Zeit brachten es beim Schellerhauer Kammlauf zwei unserer Erwachsenen zu bemerkenswerten Erfolgen: Sten Währisch belegte unter den 66 Startern bei den Männern über 30 km Platz 2, und Ines Ziegengeist kam bei den Frauen mit neun Starterinnen über 20 km ebenfalls auf Rang 2.

    Auf höchster Ebene waren unserer Oberwiesenthaler beim Deutschlandpokal in Oberhof im Einsatz. Den Sprint am Sonnabend gewann Richard Leupold (Junioren) mit Bravour. Beim Massenstart über 20 km in der klassischen Technik kamen Richard bei den Junioren und Arne bei den Männern jeweils auf Rang 4.   

    Zum Foto: Die neunjährige Cornelia Schenk setzte sich beim Finale zum Sprint in Grünbach sofort an die Spitze des Starterfeldes, an der sie sich bis ins Ziel behaupten konnte.    

  • 60 Zentimeter Pulverschnee, Sonnenschein und vorbildlich präparierte Loipen, im Erzgebirge herrschten am Wochenende ideale Wettkampfbedingungen. Das nutzten 22 Niedersedlitzer, um am 56. Steinkuppenlauf in Holzhau teilzunehmen.

    Wie bereits vor einer Woche wurden die Jüngsten bis zur AK 9 nach dem „Norwegischen Prinzip“ gewertet. Das heißt, alle gewinnen und alle werden auf das Siegerpodest gerufen. Hier bekommt jeder eine Urkunde. In der Ergebnisliste erscheinen ihre Namen in jeder Altersklasse nach dem Alphabet geordnet. Aus den Laufzeiten kann man jedoch die Platzierungen ablesen. Drei unserer Kinder waren AK-Schnellste: Stella Kind (wAK6, 2 Starterinnen), Julius Kröcher (mAK 8, 6 Starter) und Sonja Uhlig (wAK 9, 12 St.).  

    Genauso erfolgreich waren die Älteren ab AK 10. Den AK-Sieg erkämpften sich Paula Dietze (wAK 10, 7 St.), Nico Dsaak (mAK 13, 2 St.), Insa Uhlig (wAK 14, 2 St.) und Marleen Neises (wAK 15, 4 St.). Bei den Junioren siegte Richard Leupold, der zugleich den Wanderpokal für den Schnellsten aller Läufer über 15 km entführte.

    Drei unserer Jungen der AK 15 waren bereits am Freitag nach Sayda gefahren, wo es im Rahmen des DSC um gute Platzierungen auf Bundesebene ging. Hier waren die Teilnehmerfelder bedeutend größer. Am Sprintwettkampf der AK 15 beteiligten sich 44 Jungen. Bestes Ergebnis unserer Sportler erzielte Arvid Reichelt. Er erreichte das Finale und belegte hier wie schon im Prolog Platz 4.

    Zum Foto: Während die Jungen der AK 15 in Sayda ihre Leistungsfähigkeit beweisen mussten, eroberte sich die gleichaltrige Marleen in Holzhau den Altersklassensieg. 

  • Mit 34 Kindern und zwei Erwachsenen stellte unser Verein am Sonntag beim Peter-Barthel-Gedenklauf die stärkste Abordnung. Damit waren aber auch einige Probleme verbunden. Vor dem Start mussten innerhalb von einer Stunde für 34 Kinder die Ski gewachst werden, was wegen des heftigen Schneefalls zusätzlich erschwert worden ist.

    Doch dann hat sich der Einsatz unserer Übungsleiter und Wachser gelohnt. Vier unserer Sportler erkämpften sich den Altersklassensieg:

    Julius Kröcher (Schüler 8, 1 km), Marie Göpel (Schülerinnen 8, 1 km), Johannes Kröcher (Schüler 12, 3 km) und Franziska Schenk (Jugend 18, 5 km). 

    Dazu kamen noch drei 2. und sechs 3. Plätze. In der mit zwölf Startern gut besetzten Altersklasse der Schüler 12 gelang es sogar unseren Jungen, die ersten beiden Plätze zu belegen.

    Am Tag vorher beteiligten sich Charlotte Linné, Sarah Neises und Elisabeth Rechenberger am Saydaer Höhenstaffellauf, bei dem sie in der weiblichen Jugend als Zweite das Ziel erreichten.

    zum Foto: Siegerehrung der Schüler 12 mit Johannes und Adrian auf den Plätzen 1 und 2.

  • Bisher fehlte es immer wieder am Schnee, dieses Mal war es umgekehrt. Bei DP und DM stand für Freitag der Sprint in der Freien Technik auf dem Programm. Wegen des vielen Neuschnees ließen sich die Strecken nicht rechtzeitig präparieren. Als Ausgleich dafür gingen die Aktiven am Nachmittag über 2,5 km in der Klassischen Technik in die Spur.

    Aus unserem Klub waren Richard und Arne für die Pokal-Wettbewerbe nominiert worden. Für sie war der Wechsel von der Freien in die Klassische Technik von Vorteil. So konnte Richard nach einigen Enttäuschungen der letzten Wochen souverän den Wettbewerb der Junioren und damit den Titel "Deutscher Juniorenmeister" in einer Zeit von 7:22 Minuten gewinnen. Wären Männer und Junioren in einer Klasse gewertet worden, dann hätte diese großartige Zeit für Platz 2 hinter dem Oberwiesenthaler Andy Kühne (Männer 20) gereicht. Arne musste bei den Männern die gleiche Distanz durchlaufen. In der Zeit von 7:31 sicherte er sich mit Platz 3 die Bronzemedaille.

    zum Bild von Olaf Reichelt: Richard am 08. Januar 2017 beim Continental-Cup im slowenischen Planica.