Aktuelles

  • Man sollte denken, nach dem fünftägigen Trainingslager hätten unsere Kinder erst einmal genug von Sport und Anstrengung. Weit gefehlt, denn schon am nächsten bzw. übernächsten Tag danach waren einige von ihnen schon wieder auf der Strecke.

    Völlig aus dem Rahmen fällt die Veranstaltung „Schiebock läuft extrem“ in Bischofswerda. Es wäre ein Spaßwettkampf, behaupteten einige Erwachsene. Das mag wohl daran liegen, dass jeder starten kann, wann er will, und dass bei manchem schwierigen Hindernis schon mal ein Auge zugedrückt wird. Tatsächlich ist es jedoch ein anstrengendes Hindernisrennen mit korrekter Zeitnahme, Siegerehrung und  Ergebnisliste. Mit den Hindernissen haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Am meisten wurde über die Autos diskutiert, der den Weg versperrten. Sie mussten durchs Wageninnere oder über das Dach überwunden werden. Aber auch Reifenbündel und Container, die mit wabbeligen Bällen oder weichen Schaumstoffteilen gefüllt waren, galt es zu bezwingen.

    Doch den Sportlern schien es zu gefallen. Auf den drei Strecken über 0,9, 4 und 8 km fanden sich 711 Starter ein, 16-mal tauchte der Name „Skiklub Dresden-Niedersedlitz“ auf. Zwei unserer weiblichen Starterinnen schafften den Weg auf das Siegerpodest. Bei 212 weiblichen Teilnehmern über 4 km erreichte Lucy Hauswald (wU16) als Dritte das Ziel und wurde Zweite in der AK „Mädchen“. Auf Platz 13 landete Mandy Koritz (W35), was für Platz 2 in der AK „Frauen“ reichte.

    Am Sonntag wurde in Röthenbach der 30. Weißeritztallauf als klassischer Crosslauf ausgetragen. Unter den 302 Teilnehmern war unser Klub mit neun Aktiven vertreten. Ines Uhlig (W45, 7,5 km) und Stella Kind (wU8, 2,5 km) wurden Altersklassensieger. Platz 2 belegten Insa Uhlig (wU16) und Wolfgang Schütze (M75, beide 7,5 km). Auf der 13-km-Strecke war Stefan Strzebin (M30) als Vierter unser erfolgreichster Läufer. Platz 6 erreichten Marcel Durdel (mU16, 7,5 km) und Leonhard Kind (mU10, 2,5 km).

    Zum Foto: Cornelia Schenk (wU12, vorn rechts) hat bei „Schiebock läuft extrem“ gerade das Stangenlabyrinth hinter sich gebracht. Sie erreichte über 4 km Platz 7 und wurde Fünfte in der Mädchenklasse. 

  • Viermal im Jahr versammeln sich unsere Kinder und Jugendlichen zu einem gemeinsamen Trainingslager im Klingenthal-Mühlleithen. Das mitten im Wald gelegene Begegnungszentrum bietet neben Rollerstrecke und Turnhalle auch Crossstrecken der unterschiedlichsten Schwierigkeit.

    Am letzten Tag müssen sich die Teilnehmer traditionsgemäß zwischen Mittagessen und Heimreise einem Crosstest unterziehen. Seit Jahren werden die Strecken nicht verändert, so dass die Übungsleiter die Entwicklung ihrer Schützlinge beobachten können. Die Kinder wissen genau, welche Zeit sie im Vorjahr erreicht haben und was ihre Bestzeiten sind. Das fördert den Ehrgeiz, denn sie wollen sich unbedingt verbessern.

    Die Jugendlichen AK 16 bis 18 müssen 5 km laufen. Marcel Durdel (m16) und Franziska Schenk (w18) liefen ohne Konkurrenz und belegten mit 24:43 bzw. 27:56 Minuten jeweils den ersten Platz. Für 15 Kinder der AK 11 bis 15 galt es, eine 2,5-km-Runde zu durchlaufen. Erwartungsgemäß belegten die Ältesten die vorderen Plätze. Bei den Jungen waren es Matti Dörner (m15, 10:56 Min.), Johannes Kröcher (m13, 11:06) und Adrian Kaul (m13, 11:39), und bei den Mädchen lagen Insa Uhlig (w15, 11:31), Lucy Hauswald (w14, 12:16) und Cornelia Schenk (w11, 13:07) vorn. Auch die Jüngsten der AK 9 und 10 lieferten sich ein spannendes Rennen. Auf der 1,5-km-Runde waren die Jungen Sebastian Koritz (m10, 8:29), Arvid Löwe (m9, 8:41) und Julius Kröcher (m9, 9:11) die Schnellsten, und die Mädchen erreichten in der Reihenfolge Sonja Uhlig (w10, 10:26), Sophie Sebastian (w10, 10:38) und Marie Göpel (w9, 10:46) das Ziel.

    Zum Foto: Start der Kinder AK 10 bis 15, als Nächster ist Johannes dran, 30 Sekunden später wird Adrian starten.

  • Friedrich Spranger

    Wieder eine ausgefallene Veranstaltung, der 14. Pirnaer WGP-Citylauf. Dieser Wettbewerb beginnt 19 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit mit dem 10-km-Eínzellauf, und 20:15 Uhr folgen die Staffeln über 10 x 1,1 km.

    Für die 10-km-Einzelläufer stehen neun 1,1-km-Runden auf dem Programm. 80 Männer und 22 Frauen gingen an den Start, zweimal tauchte der Name unseres Klubs auf. Sten Währisch erreichte als Fünfter das Ziel und gewann den Wettbewerb der Männer 35-39 (14 Starter). Unser Übungsleiter Ronny Höller landete auf Platz 36 und wurde Fünfter (von acht) der Männer 20-29.

    Richtig spannend wurde es beim Staffellauf. Eine Staffel besteht aus fünf bis zehn Läufern, von denen jeder ein- oder zweimal eingesetzt werden darf. Die Wertung erfolgt nicht nach Altersklassen, sondern in den Kategorien Schulen, Vereine und Fun-Teams. Unter den insgesamt 33 Staffeln waren 15 Vereins-Mannschaften. Die schnellste von ihnen benötigte 36:20 Minuten. Unsere Übungsleiter Katharina Riedel, Robert Kloß und Ronny Höller starteten zusammen mit Sportfreunden der Skizunft als Skipower Dresden und erreichten mit einer Laufzeit von 49:19 Minuten als Zwölfte das Ziel. Die Skiklub-Kids, mit einer Ausnahme zwischen 8 und 10 Jahre alt, folgten mit 53:04 Minuten auf Platz 13. Deren Leistung wurde besonders gewürdigt, indem  sie bei der Siegerehrung zusammen mit zwei anderen Kinderstaffeln nach vorn gerufen wurden und einen Pokal in Empfang nehmen durften.

    Zum Foto: Die Skiklub-Kids mit ihren Übungsleitern Robert und Katharina

  • Im Deutschen Skiverband gibt es neben den klassischen Sportarten wie Langlauf und Biathlon auch die Sportart Rollski. Obwohl unser Verein über keine Rollski verfügt, wagen sich immer wieder einige unserer Kinder an Rollskiwettkämpfe, die sie mit ihren Inlinern bestreiten. Annett Hauswald, die Mutter von Lucy, berichtet vom letzten September-Wochenende:

     

     „Eine kleine Auswahl unseres Vereins traf sich bei sonnigem Herbstwetter in Geyer zum Bingecup. Caro, Lucy und Adi nahmen an diesem Rollski-Wettkampf teil, bei dem ein Großteil der Kinder mit Inlinern und Skistöcken an den Start ging. Caro musste die anspruchsvolle 1,5-km-Strecke zweimal absolvieren, Lucy und Adi sogar dreimal.

     

    Als Erste startete Caro und belegte in der AK 10/11 einen ausgezeichneten 2. Platz. Adi war der Nächste und versuchte bergauf an der Konkurrenz dran zu bleiben, musste sich aber bergab den Sportlern mit den schnelleren Rädern geschlagen geben und belegte letztlich Platz 12 in der AK 11/12. Lucy durfte als letzte des Trios an den Start und lag nach dem langen Anstieg in Runde 1 auf einem hervorragenden 3. Platz. Aber auch sie musste bergab die Mädchen mit den schnellen Rollen vorbei ziehen lassen und wurde am Ende Siebente in der AK 12/13. Während Lucy in die Herbstferien geht, dürfen Caro und Adi noch zwei Tage in Geyer mit dem Team Sachsen unter der Obhut des Landestrainers verbringen.“

     

    Zum Foto von Andreas Otto: Schutzhelm, Sonnenbrille und Knieschützer sind bei diesem Sommerwettkampf unerlässlich. Im Bild von links Carolin, Lucy und Adrian.

  • Seilspringen, Turnen und Kasten-Bummerang-Test, was hat das mit Skilanglauf zu tun? Ziemlich viel, denn zum Sachsenpokal des Langläufernachwuchses gehören neben acht Winter- auch vier Sommerwettkämpfe. Im Sommer werden die Fertigkeiten beim Cross und in der Athletik überprüft. Bestandteil der Athletik-Tests sind vielseitige Übungen, die der allgemeinen körperlichen Entwicklung dienen und gesundheitliche Schäden durch einseitige Orientierung auf den Langlauf verhindern sollen.

    An den Herbst-Überprüfungen in Olbernhau waren 98 Kinder der AK 10 bis 13 beteiligt. Die Abordnung des Skiklubs Dresden-Niedersedlitz bestand aus 11 Mädchen und Jungen. Fünf Podestplätze wie im Frühjahr waren nicht zu holen, zwei der Medaillengewinner fehlten. Jedoch gegenüber dem Herbst vom vergangenen Jahr konnten sich unsere Kinder verbessern. Damals wurden vier von ihnen zur Siegerehrung  (Platz 1 bis 6) nach vorn gerufen, in diesem Jahr waren es sechs. Besonders erfolgreich waren wieder unsere Jüngsten. Bei 20 Mädchen in der weiblichen AK 10 belegten Sophie Sebastian und Sonja Uhlig die Plätze 2 und 4. Bei den Jungen AK 10 mit 11 Startern landete Sebastian Koritz auf Platz 3. Zur Siegerehrung konnten auch Florian Bäcker (mAK 11, Platz 4), Cornelia Schenk (wAK 11, Platz 5) und Pascal Durdel (mAK 12, Platz 6) eine Urkunde in Empfang nehmen.

    Zum Foto von Ralph Koritz: Stolz zeigen unsere Acht- und Neunjährigen (alle AK 10) ihre Urkunden, von links Sebastian, Sophie und Sonja.

  • Es gibt nur wenige Veranstaltungen, bei denen sich unsere Aktiven aus allen Altersklassen zusammenfinden. Der Kohlhau-Team-Marathon gehört dazu. Ist es die besondere Härte, die dieser Lauf erfordert, oder der Reiz, mit Freunden als Mannschaft um eine gute Platzierung zu kämpfen?

    Beim Kohlhau-Team-Marathon führt die 42 Kilometer lange Strecke mehrmals vom Geisinger Hüttenteich auf die 150 m höher gelegene Kohlhaukuppe. Im Zweierteam muss jeder der beiden Partner dreimal über eine 7-Kilometer-Runde diesen Berg erklimmen. Etwas einfacher haben es die Viererteams, deren Mitglieder über je zwei 5-Kilometer-Runden den Gipfel erreichen. Francis Schulze und Arne Reichelt, beide AK M20, konnten unter einem Dutzend Zweierteams bei den Männern einen Mittelplatz erlaufen. Bei nur zwei gestarteten Damen-Zweier-Teams gehörte Ines Uhlig (AK F45) dem Siegerteam an. In den 30 gemeldeten Viererteams befanden sich neun Niedersedlitzer Sportler, darunter fünf unserer Übungsleiter. Mit Leon Schäfer und Vincent Kaul (beide U16) stürzten sich sogar zwei Jugendliche in dieses Abenteuer, die keineswegs schlechter als ihre erwachsene Konkurrenz waren.

    Für den Nachwuchs wird zur gleichen Zeit der Junior-Team-Marathon gestartet. Hier gibt es nur Zweierteams, deren Mitglieder dem Alter entsprechend bis zu fünf Mal einen halben oder ganzen Kilometer durchlaufen müssen. Mit 16 Zweierteams stellte der Skiklub Dresden-Niedersedlitz mehr als 20 Prozent der gemeldeten Kinder. 10 Skiklub-Teams erreichten einen Podestplatz, sechs von ihnen wurden Altersklassensieger.

    Zum Foto: Kein fliegender Wechsel! Die Transponder mussten an diesem Sperrbalken übergeben werden. Anfangs drängten sich hier die Kinder, die dadurch dem übernehmenden Läufer den Weg versperrten. Später warteten sie brav am Rand, bis ihre Partner in Sicht waren.