Aktuelles

  • Nahtlos hat sich für unsere Aktiven der Übergang von der Ski- zur Crosssaison vollzogen: Während sich am 23. März 2018 Arvid Reichelt (AK 16) bei den Deutschen Meisterschaften in Reit im Winkel Bronze beim Teamsprint in der Freien Technik erkämpfte, gab es am 31. März erste Lauferfolge beim Bischofswerdaer Langstreckencross: Lucy Hauswald gewann den Wettbewerb der weibl. Jugend U16 über 5 km, und Linda Kloß wurde Zweite beim Lauf der Frauen 20 bis 29 über 10 km.

    Doch traditionsgemäß gilt für uns der Mannschaftscrosslauf im Príeßnitzgrund als die alljährliche Eröffnung der Crosswettbewerbe. Wegen der Ferien kamen in unserem Klub nur fünf anstelle der üblichen zehn Dreierteams zustande. Unter ihnen ging es äußerst spannend zu. Bei 180 Mannschaften, die das Ziel erreichten, belegten unsere Schnellsten die Plätze 8, 9, 13.

    Mit einer Laufzeit von 26:50 Minuten durchliefen Arvid Reichelt (15 Jahre alt), Nico Dsaak (13) und Falk Hoffmann (50) als erste Niedersedlitzer das Ziel. Bei einem Durchschnittsalter von 26 Jahren wurden sie in der leistungsstarken AK M20-34 gewertet und belegten hier Platz 5 (von 42). Nur 17 Sekunden mehr benötigten mit 27:07 Minuten Leon Schäfer (15), Vincent Kaul (15) und Karl Heidrich-Meisner (18). Das reichte gerade noch zum Sieg in der AK M14-19, denn nur vier Sekunden mehr benötigte das Team der Skizunft Dresden. Unsere jungen Erwachsenen mit Patrick Langer (26), Francis Schulze (22) und Stefan Strzebin (32) ließen sich von unseren Jugendlichen nur 27 Sekunden abnehmen und erreichten mit 27:34 Minuten als Dreizehnte das Ziel. In der AK M20-34 kamen sie auf Platz 8.

    Zum Foto von Sven Kaul: Unsere Jugendmannschaft mit Karl (von links), Leon und Vincent gewann den Wettbewerb der AK M14-19.

  • „Oh, so viele junge Leute!“ Schon oft sind wir nach dem Geheimnis gefragt worden, mit dem wir unseren Nachwuchs bis ins Jugend- und Erwachsenenalter an den Verein binden. Vielleicht liegt es daran, dass wir unsere Jugendlichen schon zeitig für anspruchsvolle Volkssportläufe begeistern können. Dazu gehört der Skadi Loppet im Bayrischen Wald mit Strecken bis zu 42 Kilometer Länge. In diesem Jahr erreichten 1259 Starter das Ziel.

    Am stärksten war mit 299 Läufern die 42-km-Strecke (KT) der Herren besetzt. Acht unserer Männer wagten sich an diesen Skimarathon. Schnellste von ihnen wurden mit Platz 9 Sten Währisch (2:08:54, Platz 1 der H36), Platz 24 Michael Richter (2:17:53, Platz 2 der H52) und Platz 63 Patrick Langer (2:34:48, Platz 20 der H21).  

    Die 24-km-Strecke (KT) nahmen neben den Frauen auch unsere Jugendlichen unter die Bretter. Mit ihren Leistungen können sie mit den Erwachsenen durchaus mithalten. Unter den männlichen Teilnehmern mit 226 Startern erreichte Karl Heidrich-Meisner Platz 28 (1:23:14, Sechster der Junioren), und unsere fünfzehnjährigen Jungen landeten mit Vincent Kaul auf Platz 63 (1:30:39), Leon Schäfer Platz 76 (1:34:11) und Marcel Durdel Platz 84 (1:35:11,1). In der Alterklasse mJ16 belegten sie die Plätze 4, 5 und 6. Fast zeitgleich mit Marcel durchlief als 85ster Johann Ziegengeist (1:35:11,7, 11. der mJ17) die Ziellinie, und unsere Jüngster auf der 24-km-Runde, Matti Dörner (1:46:13), erreichte mit Platz 122 immerhin den 2. Rang bei der männl. Jugend 15.

    Unsere Schnellste bei den 75 Starterinnen über 24 km (KT) war mit Platz 14 Ruth Heidrich-Meisner (1:38:11, 2. der D21). Bereits auf Platz 16 erreichte Charlotte Linné (1:41:57, Platz 4 der Juniorinnen) das Ziel. Ihr folgten vier Medaillengewinnerinnen. So kam Lisa Dietze auf Platz 32 (1:55:07, 2. der wJ15), Bettina Schulze auf Platz 33 (1:57:12, 2. der D41), Marleen Neises auf Platz 46 (2:03:11, 2. der wJ16) und Anke Durdel auf Platz 54 (2:26:10, 3. der D41).

    Zum  Foto: Anke Durdel ist es gelungen, unsere jugendlichen Starter zu einem Fototermin zu versammeln. Vorn rechts ist der Übungsleiter unserer Jugendgruppe, Patrick Langer, zu sehen.

  • Wochenlang gab es nachts zweistellige Minusgrade und tagsüber Sonnenschein, aber keinen Neuschnee. Skiwettkämpfe sind bei uns nur noch in Oberwiesenthal, Johanngeorgenstadt und Zinnwald möglich. Deshalb wurde die letzte Veranstaltung zum Sachsenpokal der AK 10 bis 15 nicht in Geyer, sondern  im Rahmen des 67. Auersberglaufs in Johanngeorgenstadt durchgeführt.

    Unser Verein stellte 18 der insgesamt 245 Starter. Es sollte für unsere Kinder der letzte Skiwettkampf der ablaufenden Wintersaison werden. Unsere Übungsleiter und unser Trainer Uwe Rodig hatten ihre Schützlinge mit Zusatztraining und mehreren Fahrten während der Woche nach Zinnwald auf dieses Ereignis vorbereitet. Ihre Mühe wurde durch die Leistungen der Kinder belohnt. Arvid Löwe, erst seit zehn Monaten Mitglied unseres Klub, eroberte Platz 2 in der AK 9. Cornelia Schenk (AK 11) und Sonja Uhlig (AK 10) sicherten sich den Alterklassensieg. Sonja wurde damit Pokalgewinnerin der AK 10. Nico Dsaak, der seit August vergangenen Jahres das Sportgymnasium Oberwiesenthal besucht, steuerte mit einem dritten Platz zu dem guten Gesamtergebnis bei.

    Unsere Jugendlichen und mehrere Erwachsene verbrachten dieses Wochenende im polnischen Riesengebirge, um ihre Kräfte beim Bieg Piastow auf den 50 und 25 km langen Strecken zu messen. Darüber werden wir in 14 Tagen berichten, wenn sie beim Skadi Loppet im Bayrischen Wald  über die gleichen Distanzen gelaufen sind.

    Zum Foto von Johanngeorgenstadt: Unsere vier Medaillengewinner, von links Cornelia, Sonja, Arvid und Nico.

  • Die sechste von insgesamt acht Veranstaltungen zum DSV Jugendcup und Deutschlandpokal wurde in Oberstdorf im Allgäu ausgetragen. Für Jugendliche und Junioren waren es zugleich die Deutschen Meisterschaften. Zwei Niedersedlitzer waren dabei und brachten es zu bemerkenswerten Erfolgen.

    Richard Leupold startet in diesem Winter nach dem Verlassen der Juniorenklasse erstmalig in der Klasse der Herren. Beim Sprint (FT) konnte er die Konkurrenz hinter sich lassen und erreichte im Finale als Erster das Ziel. Beim Distanzrennen über 15 km (KT) landete er immerhin auf dem vierten Rang.

    Auch für Arvid bringt dieser Winter eine einschneidende Neuerung. Beteiligte er sich bisher drei Jahre lang am Deutschen Schülercup, nimmt er nach Erreichen der AK 16 zum ersten Mal am DSV Jugendcup teil. Beim Sprint (FT) erreichte er Platz 10, und beim Massenstart über 10 km (KT) verbesserte er sich auf Platz 6.

    Deutschlandweit liegen Richard und Arvid in der Pokalwertung auf den Plätzen 12 und 11. Wir drücken ihnen für die letzten beiden Pokalveranstaltungen die Daumen, damit sie zu einem Platz unter den ersten Zehn aufrücken können.

    Zum Foto: Archivbild mit Richard beim Skaten, Fotograf unbekannt

  • Es waren drei aufregende Tage, voller Überraschungen und dramatischer Ereignisse. Mit 33 Startern stellten wir die größte Teilnehmerzahl. Der äußere Rahmen stimmte: Im 40 Kilometer entfernten Oberjugel (OT von Johanngeorgenstadt) hatten wir Quartier mit Vollverpflegung bezogen, die Strecken am Fichtelberg waren in einem tadellosem Zustand, und für den reibungslosen Ablauf sorgten Kampfrichter und Helfer aus Sayda und Neuhausen.

    Doch unserem Verein gingen einige sicher geglaubte Medaillen verloren. Bereits am ersten Tag musste Sonja Uhlig, Ranglistenbeste der U10w und Trägerin des grünen Trikots, wegen einer Erkältung die Meisterschaft abbrechen. Am zweiten Tag war eine Startnummer in Quartier vergessen worden. Trotzdem gab es wie im Vorjahr bei den beiden Einzelwettbewerben insgesamt acht Medaillen, damals entfielen lediglich zwei auf unseren Nachwuchs. In diesem Jahr haben sich unsere Kinder und Jugendlichen (einschließlich Junioren) mit sechs Medaillen gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Gold gab es für Cornelie Schenk (U11w, KT Sprint), Silber für  Karl Heidrich-Meisner (U20m, KT 5 km),  Sarah Neises (U20w, KT 5 km) und Sten Währisch (Herren 36, sowohl KT 10 km als auch FT 15 km), und Bronze holten sich Cornelia Schenk (U11w, FT 2 km), Florian Bäcker (U11m, KT Sprint) und Charlotte Linné (U20w, KT 5 km).

    Besonders spannend war der Sonntag mit den Staffelwettbewerben. Unter den 63 Staffeln, die das Ziel erreichten, waren allein 10 vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Die Hälfte von ihnen erkämpfte einen Podestplatz. So erreichten unsere Jüngsten der U10/11 m/w sowie unsere Jugendlichen U16m-Jun Silber, und Bronze gab es für die Kinder der U14/15 m/w sowie für die Jugendlichen U16m-Jun und U16w-Jun.

    Zu unserem Foto: Platz zwei für die Staffel U10/11 m/w, links unsere dreifache Medaillengewinnerin Cornelia Schenk, daneben Florian Bäcker und Sebastian Koritz.

  • Für unsere Jugendlichen war ein Start beim Kammlauf Sayda – Holzhau – Nassau geplant, und die Kinder sollten am Marienberger Meilenberglauf teilnehmen. Diese Veranstaltungen mussten wegen des fehlenden Schnees abgesagt werden. Sollte man deshalb zu Hause bleiben? Keinesfalls. Es gibt in Sachsen noch zwei Gegenden, in denen Langlauf möglich ist.

    So fuhr eine Gruppe von 10 Kindern mit unserem Trainer Uwe Rodig nach Zinnwald, um sich intensiv auf die bevorstehenden Sachsenmeisterschaften vorzubereiten. Einige Erwachsene zog es mit ihren Kindern zum Skimarathon nach Oberwiesenthal. Hier war am Sonntag eine 12-km-Runde für die klassische Technik vorbereitet worden. Diese Runde musste beim Wettbewerb über 36 km dreimal durchlaufen werden. 52 Männer erreichten das Ziel. Sten Währisch gewann nach 1:55:20 Stunden mit einem sicheren Vorsprung von mehr als drei Minuten den Lauf. Auf Platz 13 landete Dirk Römhild, der in der AK M 41 Platz 3 (von 20) belegte.

    Die Kinder unserer Erwachsenen wagten sich zusammen mit 51 männlichen und 12 weiblichen Startern auf die 24-km-Runde. Da sich nur wenige Jugendliche für diese relativ lange Strecke gemeldet hatten, konnten unsere Aktiven mehrere  Medaillenplätze erringen. So belegten Vincent Kaul und Marcel Durdel in der männl. AK U16 die Plätze 1 und 2. Insa Uhlig und Marleen Neises waren in der wAK U15 bzw. U16 AK-Sieger, und auch Ines Ziegengeist gewann den Lauf der Damen 41.

    Zum Foto von Sylvia Kaul: Aufstellung zum Start über 36 km in der Klassischen Technik. Im Bild ist Sten Währisch in günstiger Startposition als Zweiter von links zu sehen.