Aktuelles

  • Es waren drei aufregende Tage, voller Überraschungen und dramatischer Ereignisse. Mit 33 Startern stellten wir die größte Teilnehmerzahl. Der äußere Rahmen stimmte: Im 40 Kilometer entfernten Oberjugel (OT von Johanngeorgenstadt) hatten wir Quartier mit Vollverpflegung bezogen, die Strecken am Fichtelberg waren in einem tadellosem Zustand, und für den reibungslosen Ablauf sorgten Kampfrichter und Helfer aus Sayda und Neuhausen.

    Doch unserem Verein gingen einige sicher geglaubte Medaillen verloren. Bereits am ersten Tag musste Sonja Uhlig, Ranglistenbeste der U10w und Trägerin des grünen Trikots, wegen einer Erkältung die Meisterschaft abbrechen. Am zweiten Tag war eine Startnummer in Quartier vergessen worden. Trotzdem gab es wie im Vorjahr bei den beiden Einzelwettbewerben insgesamt acht Medaillen, damals entfielen lediglich zwei auf unseren Nachwuchs. In diesem Jahr haben sich unsere Kinder und Jugendlichen (einschließlich Junioren) mit sechs Medaillen gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Gold gab es für Cornelie Schenk (U11w, KT Sprint), Silber für  Karl Heidrich-Meisner (U20m, KT 5 km),  Sarah Neises (U20w, KT 5 km) und Sten Währisch (Herren 36, sowohl KT 10 km als auch FT 15 km), und Bronze holten sich Cornelia Schenk (U11w, FT 2 km), Florian Bäcker (U11m, KT Sprint) und Charlotte Linné (U20w, KT 5 km).

    Besonders spannend war der Sonntag mit den Staffelwettbewerben. Unter den 63 Staffeln, die das Ziel erreichten, waren allein 10 vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Die Hälfte von ihnen erkämpfte einen Podestplatz. So erreichten unsere Jüngsten der U10/11 m/w sowie unsere Jugendlichen U16m-Jun Silber, und Bronze gab es für die Kinder der U14/15 m/w sowie für die Jugendlichen U16m-Jun und U16w-Jun.

    Zu unserem Foto: Platz zwei für die Staffel U10/11 m/w, links unsere dreifache Medaillengewinnerin Cornelia Schenk, daneben Florian Bäcker und Sebastian Koritz.

  • Für unsere Jugendlichen war ein Start beim Kammlauf Sayda – Holzhau – Nassau geplant, und die Kinder sollten am Marienberger Meilenberglauf teilnehmen. Diese Veranstaltungen mussten wegen des fehlenden Schnees abgesagt werden. Sollte man deshalb zu Hause bleiben? Keinesfalls. Es gibt in Sachsen noch zwei Gegenden, in denen Langlauf möglich ist.

    So fuhr eine Gruppe von 10 Kindern mit unserem Trainer Uwe Rodig nach Zinnwald, um sich intensiv auf die bevorstehenden Sachsenmeisterschaften vorzubereiten. Einige Erwachsene zog es mit ihren Kindern zum Skimarathon nach Oberwiesenthal. Hier war am Sonntag eine 12-km-Runde für die klassische Technik vorbereitet worden. Diese Runde musste beim Wettbewerb über 36 km dreimal durchlaufen werden. 52 Männer erreichten das Ziel. Sten Währisch gewann nach 1:55:20 Stunden mit einem sicheren Vorsprung von mehr als drei Minuten den Lauf. Auf Platz 13 landete Dirk Römhild, der in der AK M 41 Platz 3 (von 20) belegte.

    Die Kinder unserer Erwachsenen wagten sich zusammen mit 51 männlichen und 12 weiblichen Startern auf die 24-km-Runde. Da sich nur wenige Jugendliche für diese relativ lange Strecke gemeldet hatten, konnten unsere Aktiven mehrere  Medaillenplätze erringen. So belegten Vincent Kaul und Marcel Durdel in der männl. AK U16 die Plätze 1 und 2. Insa Uhlig und Marleen Neises waren in der wAK U15 bzw. U16 AK-Sieger, und auch Ines Ziegengeist gewann den Lauf der Damen 41.

    Zum Foto von Sylvia Kaul: Aufstellung zum Start über 36 km in der Klassischen Technik. Im Bild ist Sten Währisch in günstiger Startposition als Zweiter von links zu sehen.

  • Landesjugendspiele in Oberwiesenthal: Am Sonnabend mussten die Langläufer der AK 10 bis 13 ihr Geschick beim Vielseitigkeitswett-kampf (VSA) beweisen, und am Sonntag ging es in der Skiarena um einen Langlauf in der klassischen Technik. Die einzelnen Altersklassen wiesen Teilnehmerfelder zwischen 16 und 23 Startern auf.

    12 Kinder des Skiklubs Dresden-Niedersedlitz waren dabei. Während sie eine Woche zuvor beim Sprint in Dresden keine Medaillen gewinnen konnten, zeigten sie sich am Hang in Oberwiesenlauf in bester Verfassung. Sonja Uhlig (wAK 10) und Paula Dietze (wAK 11) erkämpften sich beim VSA gleich zwei der möglichen acht Goldmedaillen, und Florian Bäcker holte sich in der männlichen AK 11 Silber. Auf Platz 5 landete Cornelia Schenk (wAK 11), und Platz 6 belegten Sebastian Koritz (mAK 10) und Pascal Durdel (mAK 12).

    Der Sonntag überraschte die Sportler in der Skiarena am Fichtelberg mit einem eisigen Wind, Nieselregen und Glatteis, wodurch besonders die Wachsteams ins Schwitzen kamen. Sonja hatte offenbar das richtige Brett erwischt, denn sie konnte ihren Sieg vom Vortag wiederholen und durchlief mit deutlichem Abstand als Erste das Ziel. Urkundenplätze erreichten Florian (mAK 11, 4. Platz), Cornelia (wAK 11, 6.), Pascal (mAK 12, 5.) und Johannes Kröcher (mAK 13, 6.).

    Eine Woche früher starteten zehn Niedersedlitzer beim 40. Bernd-Viktor-Lauf in Holzhau, aus dem Marie Göpel (wAK 9), Insa Uhlig (wAK 15), Sten Währisch (H36) und Michel Richter H46) als Sieger hervorgingen. Um den Wanderpokal für den schnellsten Läufer über 30 km (KT) bewarben sich 40 Läufer der AK 21 bis 76. Sten erreichte nach 1:23:30 Stunden mit einem sicheren Vorsprung von sieben Minuten als Erster das Ziel und konnte aus den Händen der Tochter von Bernd Victor die wertvolle Trophäe in Empfang nehmen.

    Zum Foto von den Landesjugendspielen: Rechts von Cornelia haben sich die Medaillengewinner Paula, Sonja und Florian aufgestellt.

  • Der Skiklub Dresden-Niedersedlitz hat jahrzehntelange Erfahrungen bei der Ausrichtung von Crossläufern. Mehr als 400 Starter sind bei Wilischlauf und Herbstwaldlauf kein Problem. Mit der Organisation des Internationalen Sachsencups im Sprint war unser Verein erstmals für einen Skiwettkampf verantwortlich.

    Die Sportler und deren Betreuer ließen sich in der Dresdner Weltcuparena vom Reiz des Neuen und von der großartigen Kulisse der Dresdner Altstadt gefangen nehmen. Es gab viel Lob für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Dafür sorgten vor allem unser Vorsitzender Olaf Reichelt und seine engagierten Helfer Christopher Gahler und Swen Hauswald. Aber auch die aus Sayda angereisten Kampfrichter und unser Landestrainer Lars Lehmann leisteten eine hervorragende Arbeit. Großen Anteil am Gelingen hatten auch viele unserer Aktiven und Sportlereltern sowie unsere Kinder und Jugendlichen, die während ihrer Wettkampfpausen bei der Teeausgabe oder bei der Siegerehrung wertvolle Unterstützung leisteten.

    Natürlich errangen die meisten Altersklassensiege die Gebirgsvereine. So konnte der VSC Klingenthal vier der 18 Siege erkämpfen, beim ATSV Gebirge-Gelobtland waren es drei und beim SV Neudorf sowie dem SV Stützengrün zwei. Mit unserem Arvid Reichelt (mAK 16) gewann auch ein Dresdner Nachwuchssportler Gold. Silber und Bronze gab es für keinen Niedersedlitzer. Fünf undankbare vierte Plätze erreichten Florian Bäcker (mAK 11), Paula Dietze (wAK11), Nico Dsaak (mAK 14), Marleen Neises (wU16) und Sarah Neises (wU18). Für Platz 6 wurden zur Siegerehrung Sonja Uhlig (wAK 10) und Franziska Schenk (wU18) nach vorn gerufen.  

    Zum Foto von Francis Schulze: Arvid unmittelbar vor dem Start zum Finale der männlichen U16, aus der er als Sieger hervor ging.

  • Weltcup im Skilanglauf: Die besten Athleten der Welt kamen nach Dresden. Erst reichlich eine Woche zuvor hatte sich im schweizerischen Campra unser Richard Leupold für die Teilnahme qualifiziert. Gerade einmal 20 Jahre alt, ist er neben Weltmeistern und mehrfachen Weltcupsiegern der Außenseiter, in der Presse auch als Debütant bezeichnet. Und trotzdem: Er ist der erste Dresdner, der an einem Weltcup teilnehmen kann. Entsprechend groß war der Applaus des Publikums, als in der Skiarena Dresden sein Name aufgerufen wurde.

    Unter den 67 gestarteten Herren gehörten acht dem Deutschen Skiverband an, jedoch nur einer konnte sich für das Halbfinale qualifizieren. Richard ist erwartungsgemäß, wie die sechs anderen, nach dem Prolog ausgeschieden, für Sebastian Eisenlauer war es nach dem Viertelfinale zu Ende. Im Finale konnte sich der Italiener Federico Pellegrino vor dem Norweger Johannes Klaebo und dem Franzosen Lucas Chanavat als Sieger behaupten. Bei den Damen gingen die ersten zwei Plätze an Schweden mit Hanna Falk, Maja Dahlqvist und Dritte wurde die US-Amerikanerin Sophie Caldwell.

    Mehrere unserer jungen Sportler hatten sich für den Weltcup als Helfer zur Verfügung gestellt. Die meisten von ihnen gehörten den Teams an, die vor und während der Veranstaltung als Gruppe die Strecke zu durchlaufen hatten. Eine Woche später, am 20. Januar, sind sie erneut auf der Weltcuploipe unterwegs, dann als Aktive beim Internationalen Sachsencup. Es wird mit 200 bis 300 Teilnehmern gerechnet. Der Skiklub Dresden-Niedersedlitz als Ausrichter des sportlichen Teils stellt vorausssichtlich die größte Starterzahl, denn bis zum heutigen Tag haben sich 42 Niedersedlitzer in die Meldeliste eingetragen.

    Zum Foto: Auch Arne (von links), Sarah, Marleen und Leon waren beim Weltcup als Helfer im Einsatz.