Aktuelles

  • Bereits zum 94. Mal trug der Skiverein Pulsschlag Neuhausen den traditionsreichen Schwartenberglauf aus. Er bescherte den Teilnehmern mit vorbildlich gepflegten Loipen und einer routinierten Organisation eine eindruckvolle Wettkampf-atmosphäre. Der wunderbare Sonnenschein tat sein Übriges dazu. Schade, dass nur 160 Starter zusammenkamen, der Ferienbeginn und mehrere andere Wettkämpfe in Erzgebirge und Vogtland forderten ihren Tribut.

    Auch der Skiklub Dresden-Niedersedlitz war gerade einmal mit 10 Aktiven vertreten. Die sieben Kinder nutzen die kleinen Starterfelder und setzten ihre in der klassischen Technik erlernten Fähigleiten nach besten Kräften ein. So eroberten sie vier Altersklassensiege. Neben Marie Göpel (Mädchen 10), Arvid Löwe (Jungen 10), Sonja Uhlig (Mädchen 11) und Paula Dietze (Mädchen 11) erkämpfte Hubertus Eichelkraut mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz. Auch drei der mit angereisten Mütter gingen in die Spur. So belegten Katharina Riedel (D 21), Katja Göpel (D31) und Ines Uhlig (D 41) jeweils Rang 2 in ihrer Alterklasse.

    Zur gleichen Zeit testeten und testen noch bei Erscheinen dieses Berichtes in Zinnwald mehrere unserer Erwachsenen bei einem 24-Stunden-Lauf, dem Miriquidi, ihr Durchhaltevermögen. Als Einzelstarter stürzten sich Bettina und Francis Schulze in dieses Abenteuer, in Zweier- bzw. Viererteams gehen Ines Ziegengeist, Uli Uhlig, Barbara Rombock, Markus Fritzsche, Patrick Langer und Arne Reichelt abwechselnd auf die Strecke.

    Zum Foto vom Schwartenberglauf: Unsere fünf Medaillengewinner aus dem Kinderbereich, von links Sonja, Arvid, Hubertus, Marie und Paula.

  • Friedrich Spranger

    Eine Woche lang bescherte uns der Winter auch im Flachland eine geschlossene Schneedecke, doch pünktlich zum Wochenende sollte es anders werden: Tauwetter und ergiebige Niederschläge bis in die Kammlagen des Erzgebirges sagte der Wetterbericht voraus. Der Regen machte zum Glück  einen großen Bogen um Geyer, doch der Wechsel von Nachfrost zu Temperaturen über null Grad erforderte ein zeitaufwändiges Skiwachsen und das mehrmalige Probieren des aufgetragenen Wachses.

    Die Mühen unserer Übungsleiter und der sie unterstützenden Eltern hat sich gelohnt. Beim Arno-Dietz-Lauf mussten mit Doppelstart Strecken zwischen einem und zehn Kilometern Länge in der klassischen Technik durchlaufen werden. Für die 10- bis 15-Jährigen galt es zugleich, ihre Positionen im Sachsenpokal zu verteidigen. Bei derartigen Wettkämpfen gab es in diesem Winter stets um die vier Medaillen für unseren Verein, dieses Mal waren es doppelt sie viele.

    In der weiblichen AK 11 gingen 15 Mädchen in die Spur. Sonja Uhlig, eine zuverlässige Anwärterin für Silber, erkämpfte über 2,5 Kilometer dieses Mal die Goldmedaille. Silber errangen mit Leonhard Römhild (AK 7, 1 km), Julius Kröcher (AK 10, 2,5 km), Nico Dsaak (AK 15) und Lisa Dietze (AK 16, beide 5 km) vier unserer jungen Sportler, und mit Bronze eroberten Elise Butziger (AK 7, 1 km), Johannes Kröcher (AK 14, 5 km) und Arvid Reichelt (AK 18, 10 km) drei weitere Medaillen für Niedersedlitz.

    Zum Foto: Unsere Goldmedaillen-Gewinnerin Sonja in Startposition. Gebannt verfolgt sie den Lauf der Startuhr, während der Kampfrichter links die Sekunden bis zum Start ansagt.

  • Das Wochenende 02./03. Februar 2019 stand ganz im Zeichen des Skilanglaufsports. Die fast unglaubliche Zahl von 47 Vereinsmitgliedern startete bei vier verschiedenen Wettkämpfen innerhalb Deutschlands. Viele weitere Sportler nutzten die optimalen Schneebedingungen im Gebirge für Training und Skitouren.

    25 Sportler von jung bis alt (AK7 bis H51) trugen sich am Wochenende in die Startlisten beim König-Ludwig-Lauf, dem größten Volksskilanglauf Deutschlands, ein. Patrick Langer hatte für unsere Jugendgruppe und weitere Starter die im Dezember neu eröffnete, fast einem Hotel ähnelnde Jugendherberge in Garmisch-Partenkirchen gebucht. Beim Hauptlauf am Sonntag über 50 km in der klassischen Technik bei schwierigen Witterungsbedingungen – und Schneefall den ganzen Tag bei -1°C - lief Dirk Römhild die schnellste Skiklub-Zeit, die Platz 146 (Platz 20 bei H46) bei insgesamt 1081 Startern bedeutete. Dieser 50km-Lauf war zugleich als Deutsche Meisterschaft Skimarathon ausgeschrieben und da sicherte sich Bettina Schulze (AK D41) die Bronzemedaille. Nachdem sich Richard Leupold am Freitag beim Deutschlandpokal im Sprint den 3. Platz gesichert hatte, reiste er nach Oberammergau und holte sich den Gesamtsieg auf der 21km-Strecke. 

    Wer nicht bis in die Alpen fahren wollte, konnte auch in Sachsen auf längeren Strecken seine Form testen, so zum Beispiel beim Erzgebirgskammlauf Sayda–Holzhau–Nassau. Wegen Windbruchs musste die Strecke auf den Abschnitt Sayda-Cämmerswalde und zurück verkürzt werden. Die verbliebenen 25 Kilometer durchliefen etwa 50 Aktive, unter ihnen auch Sten Währisch und Michael Richter, die als Erster und Zweiter das Ziel erreichten.

    Fast 20 unserer Kinder waren nach Marienberg gefahren, um im Rahmen des Sachsenpokals beim 43. Meilenberglauf einen Massenstart in der klassischen Technik zu bestreiten. Sie eroberten fünf Medaillen. Sieger wurde Arvid Löwe (AK 10m), Platz 2 belegte Sonja Uhlig (AK 11w) und auf Platz 3 landeten Nico Dsaak (AK 15 m), Cornelia Schenk (AK 12w) und Elise Butziger (AK 7w). Insa Uhlig als Jugendliche der AK 16 w wagte sich auf die 24-km-Strecke, wo sie die Bestzeit aller weiblichen Teilnehmerinnen erzielte und damit den Pokal für die schnellste Frau gewann.

    Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften von Freitag bis Sonntag in Schonach im Schwarzwald vertrat Arvid Reichelt die Skiklubfarben. Sein bestes Ergebnis erreichte er beim FT-Sprint mit Platz 25 in der AK U18m.

    Ergebnislisten vom König-Ludwig-Lauf

    Zum Foto: Patrick Langer gibt am Samstag Abend in der modernen Jugendherberge in Garmisch-Partenkirchen allen Startern über die 21 km- und 50 km-Strecke Instruktionen zur Organisation und zur Strecke für den darauffolgenden Tag.

  • Eine turbulente Woche liegt hinter uns. Herausragendes Ereignis waren die U23-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti. Für die Langläufer der männlichen U23 nominierte der DSV drei Teilnehmer. Zur Auswahl gehörte auch unser Richard Leupold. Beim Sprint in der klassischen Technik konnte er sich gegenüber der Konkurrenz bis ins Halbfinale behaupten. Zum Schluss belegte er einen bemerkenswerten 12. Platz und wurde zweitbester Deutscher. Herzlichen Glückwunsch!

    Am Sonntag kämpften unsere Kinder im vogtländischen Grünbach beim Sprint in der klassischen Technik um Punkte für den Sachsenpokal. Bei den Jungen AK 10 konnte Arvid Löwe seinen Platz als Ranglistenbester mit Erfolg verteidigen. Bereits auf Platz drei folgte Julius Kröcher. Eine weitere Medaille erkämpfte Sonja Uhlig als Zweite bei den Mädchen AK 11.

    Zur gleichen Zeit wagten sich mehrere unserer Jugendlichen und Erwachsenen beim 49. Schellerhauer Kammlauf auf Strecken bis zu 30 km Länge. Sie hatten bei Temperaturen um 0 Grad Celsius und dem Wechsel von Schnee und Regen mit Wachsproblemen zu kämpfen. Über 30 km erreichten 65 Männer das Ziel. Als Sieger ging Sten Währisch in 1:34:12 mit einem sicheren Vorsprung zum Zweiten von 1:37 min. hervor. Unsere männl. Jugendlichen Leon Schäfer, Matti Dörner und Clemens Kruppa belegten über 20 km die Plätze 1, 3 und 5., und unsere weibl. Jugendlichen Lisa Dietze, Lucy Hauswald und Marleen Neises waren mit zwei zweiten und einem dritten Platz auf der 10-km-Strecke erfolgreich.

    Schon am Sonnabend waren mehrere Kinder beim Floßgrabenlauf in Cämmerswalde unterwegs. Dort wurden Leonhard Römhild, Elise Butziger (beide AK 7) und Sebastian Koritz (AK 11) Altersklassensieger.

    Zum Foto: Start der AK 10 zum Finale des Sprintwettbewerbs in Grünbach. Vorn links im Bild ist Arvid Löwe mit dem grünen Trikot des Ranglistenbesten zu sehen, und rechts Julius Kröcher, der als Dritter das Ziel erreichte.

     

  • Eine Woche, nachdem die Weltelite der Skilangläufer in Dresden um Medaillen und FIS-Punkte gekämpft hatte, ging es am Dresdner Königsufer erneut mehrsprachig zu. Am Sonnabend trafen sich beim internationalen Sachsencup 400 Kinder und Jugendliche aus dem In- und Ausland. Damit war es die meistbesuchte Veranstaltung in der Weltcuparena. Zu den Athleten gehörten die besten Nachwuchssportler aus Sachsen. Mit dabei waren auch 100 Kinder und Jugendliche aus der tschechischen Republik. Für sie ertönten alle Lautsprecheransagen neben der deutschen auch in tschechischer Sprache.

    Beim „Internationalen Sachsencup“ für die AK 10 bis 18 musste ein 600-m-Sprint zunächst im Prolog und später ein zweites Mal im Finale bewältigt werden. Im Rahmenwettbewerb „Kidscup“ für die AK 5 bis 9 war die Loipe nur einmal zu durchlaufen. In die 16 Altersklassensiege beim Sachsencup teilten sich 11 der 34 angereisten Vereine. Mit dreimal Gold waren die Kinder aus dem tschechischen Karlovy Vary besonders erfolgreich. Je zwei Gewinner gab es bei der SV Neudorf, bei Pulsschlag Neuhausen und beim Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Hier liefen Arvid Reichelt (AK 18m) und Arvid Löwe (AK 10m) allen anderen davon. Außerdem gab es mit Silber für Sonja Uhlig (AK 11w) eine dritte Medaille für den ausrichtenden Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Das sollte unseren Übungsleitern Mut machen, denn im vergangenen Jahr gab es mit Gold für Arvid Reichelt nur einen Podestplatz.

    Zum Foto: Siegerehrung der AK 18 m mit  Arvid Reichelt (Skiklub Dresden-Niedersedlitz), Paul Schwar (WSV Oberhof) und Kilian Kober (SV Grünbach) auf den Plätzen 1 bis 3. Die Siegerehrung nahm auch Heiko Krause (links im Bild) als Präsident des Skiverbandes Sachsen vor. Rechts ist Arne Reichelt, der Bruder von Arvid, als Sprecher zu sehen.

  • Mit etwas mehr als einer halben Million Einwohnern gehört Dresden eher zu den weltweit kleineren Großstädten. Kein Grund, sich nicht hin und wieder die Weltelite dieser oder jener Sportart in die Stadt zu holen. Ungewöhnlich ist jedoch, dass es sich dieses Mal um eine für das Gebirge typische Sportart handelt, um den Skilanglauf. Wochenlang wurde am Flughafen Dresden Kunstschnee produziert, aus dem zuletzt eine 600 m lange Loipe am Dresdner Königsufer aufgebaut worden ist.

    Dutzende Niedersedlitzer und viele Eltern unserer Skiklub-Kinder ließen sich dieses Großereignis nicht entgehen und erwarben für 38,50 € die Eintrittkarte für einen Platz auf der Tribüne. Nicht nur das: Viele unserer jungen Sportler stellten sich als Helfer zur Verfügung, die meisten von ihnen als Vorläufer. Einheitlich gekleidet, liefen sie vor dem Prolog und vor dem ersten Finale die Strecke ab, zuletzt trug jeder die Fahne eines Teilnehmerlandes bei sich.

    Insgesamt kamen 52 Damen und 64 Herren in die Wertung. Besonders stolz sind wir darüber, dass vom DSV mit Richard Leupold ein Mitglied unseres Klubs für die Teilnahme nominiert worden ist. Unter der Auswahl von sieben Herren waren mit Lucas Groß und Richard auch zwei Sachsen dabei. Beide kamen nicht über den Prolog hinaus und belegten die Plätze 55 und 57. Bundestrainer Peter Schlickenrieder zeigte sich am Abend im Sachsenspiegel des MDR-Fernsehens mit Richards Ergebnis nicht unzufrieden und meinte (sicher im Hinblick auf sein Alter von gerade einmal 21 Jahren), dass er sein Bestes gegeben hat und man noch nicht erwarten kann, dass er einen Platz unter den 30 Schnellsten belegt (der Sachsenspiegel, in dem auch ein Interview mit Richard gezeigt wird, ist eine Woche lang im Internet unter „mdr-fernsehen Sendung verpasst“ zu finden).

    Zum Foto: Nachdem sich die Vorläufer vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz und von der Skizunft Dresden einzeln auf der Wettkampfstrecke mit der Fahne eines Teilnehmerlandes präsentiert haben, stellen sie sich als Gruppe dem Fotografen.