Aktuelles

  • Olaf Reichelt

    Bis zuletzt wollten wir es Corona zum Trotz doch angehen, waren in engem Kontakt mit Holger Zastrow von der Hofewiese, mit der Firma Baer-Service, verantwortlich für die Zeitnahme, waren in Absprachen mit dem Gesundheitsamt und konnten sogar die Ausrichter der Stadtrangliste wieder für uns gewinnen.

    Alles in allem können wir in der jetzigen Situation eine Durchführung aber nicht mehr verantworten, die wirtschaftlichen und personellen Risiken sind zu hoch. Deshalb haben wir uns zu diesem traurigen Schnitt entschieden. Der Schaden bei einer kurzfristigen Absage oder Untersagung wäre zu groß für unseren Verein. Wir glauben auch, es hätte keinen Sinn, den familiären Charakter unseres Herbstwaldlaufs mit dem herrlichen Trail durch die notwendigen Einschränkungen, wie z.B. keine Siegerehrung, kein Kuchenbasar, zu verderben und den Lauf auf Biegen und Brechen durchführen zu wollen.

    Wir wünschen uns ganz sehr, alle Laufinteressierten im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

  • Normalerweise wäre es schon der dritte Wettkampf zum Sachsenpokal 2020/2021 gewesen. Weil corona-bedingt die beiden Sommer-Wettkämpfe abgesagt werden mussten, war es für die sachsenweit leistungsstärksten Kinder der AK 10 bis 13 die erste Begegnung in der neuen Saison. Unter den 92 Teilnehmer war der Skiklub Dresden-Niedersedlitz mit 11 Startern vertreten.

     

    Seilspringen, Balancieren auf der Slackline und Bewältigen eines Hindernis-Parcours mit Inlinern sind nur einige der 10 überprüften Übungen. Hier machte sich für unsere Sportler die gute Vorbereitung und das mehrmalige Zusatztraining der letzten Wochen bezahlt. Auch beim 1000-m-Lauf liefen die meisten unserer Kinder an der Spitze des Teilnehmerfeldes. So kam es, dass bei der Siegerehrung mit Sebastian Koritz (mAK 13), Arvid Löwe (mAK 12) und Cosima Strohschein (wAK 11) drei Niedersedlitzer als AK-Beste ausgezeichnet worden sind. Bei den Jungen AK 12 ging auch der zweite Platz mit Julius Kröcher auf das Konto unseres Klubs. AK-übergreifend gibt es eine Tabelle, in der alle 92 Teilnehmer mit der erreichten Punktzahl aufgeführt sind. Hier stehen Arvid Löwe mit 501 und Sebastian Koritz mit 484 Punkten an erster und dritter Stelle.

     

    Die nächsten Wettkämpfe zum Sachsenpokal sind der Crosslauf am Kottmar (08.11.) und der Sprintwettkampf in der Weltcup-Arena in Dresden (20.12.). Alle wollen dabei sein und hoffen, dass ihnen die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht.

     

    Zum Foto von Jens Löwe: Siegerehrung der mAK 12 mit Sicherheitsabstand. Hier belegten Arvid und Julius die beiden ersten Plätze.

  • Friedrich Spranger

    Schon vor einem halben Jahrhundert sind unsere Aktiven regelmäßig nach Elstra gefahren, um ihre Kräfte im fairen Wettkampf zu messen. Vor 1990 waren es Skiroller-Wettbewerbe, danach Crossläufe. Zuletzt gab es Probleme wegen anderer wichtiger Veranstaltungen. Doch in diesem Jahr stand einer Teilnahme nichts im Wege. So waren unter den 150 Teilnehmern über 0,5, 2, 5 und 10 Kilometer auch sieben unserer Klubmitglieder. 

     

    Drei unserer Kinder durchliefen die 2-km-Runde und vier waren es bei den fünf Kilometern. Von Anfang an behaupteten sie sich an der Spitze der Starterfelder. So wurden Marie Göpel und Cosima Strohschein als die beiden streckenschnellsten Mädchen und Hubertus Eichelkraut als zweitschnellster Junge über zwei Kilometer ausgezeichnet. Alle Niedersedlitzer belegen in der Altersklassenwertung einen ersten oder zweiten Platz. AK-Sieger wurden Marie Göpel (wU12, 2 km), Sophie Sebastian (wU14, 5 km), Sebastian Koritz (mU14, 5 km) und Florian Otto (mU16, 5 km). Auf Platz 2 landeten Cosima Strohschein (wU12, 2 km), Hubertus Eichelkraut (mU12, 2 km) und Henry Göpel (mU14, 5 km). Auch Gero Eichelkraut, der Vater von Hubertus, wagte sich auf die 5-km-Strecke. Mit Platz 2 bei den Herren M40 konnte er an die Erfolge unseres Nachwuchses anknüpfen.

     

    Zum Foto: Marie, Cosima und Hubertus an der Spitze des Starterfelder über zwei Kilometer.

  • Es gibt einen Unterschied zwischen Skirollern und Rollski. Während Skiroller der Imitation der Skilanglaufs dienen, sind die Rollski für Wettkämpfe gedacht und schneller als Skiroller und Inliner.

     

    Grün-Weiß Pirna hatte für vergangenen Sonnabend zum 11. Mal zu einem Skiroller- und Inliner-Wettbewerb eingeladen. Schüler ab AK 13, Jugendliche und Erwachsene mussten bis zu viermal eine 400-m-Runde durchlaufen. Damit es gerecht zuging, durften sie nur die vom Veranstalter gestellten Skiroller benutzen. 68 Sportler erreichten das Ziel, unter ihnen drei vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Christoph Römhild (mAK 14) schaffte beim Prolog über 800 m den dritten Platz und durfte im Finale in der ersten 4er-Gruppe starten. Hier verfehlte er nur knapp Rang 3 und wurde Vierter (von 7). Auch die Sportschüler aus Altenberg waren dabei. Florian Otto (mAK 17-18, gestartet unter SSV Altenberg) belegte sowohl im Prolog über 1600 m als auch im Finale den 2. Platz (von 7).

     

    Auf dem Hindernis-Parcours für Inliner erreichten 42 Kinder der AK 6 bis 12 das Ziel. Unsere vier Teilnehmer schnitten mit drei ersten und einem vierten Platz besonders gut ab. So wurden Leonhard Römhild (mAK 8-9), Cosima Strohschein (wAK 11) und Marie Göpel (wAK 12) Altersklassensieger und Hubertus Eichelkraut (mAK 11) erkämpfte Platz 4.

     

    Am Sonntag traf sich die Elite der Rollskiläufer in Oerderan, um sich bei den sächsischen Landesmeisterschaften zu bewähren. Als einziger Vertreter unseres Klubs war Arvid Löwe am Start. Er war Schnellster der AK 12, gewann aber dann Bronze, weil er zusammen mit der AK 13 in der mAK 12/13 gewertet worden ist.

     

    Zum Foto von Steve Göpel: Die Vertretung unseres Klub beim Skiroller- und Inliner-Wettkampf in Pirna, hinten Henry und Christoph, davor Hubertus, Cosima, Marie und Leonhard.

  • Endlich wieder ein groß angelegter Crosslauf! Immerhin erreichten 370 Läufer das Ziel. Doch vieles war anderes als bisher. Statt eines Massenstarts wurde aller 10 Sekunden ein einzelner Läufer auf die Strecke geschickt. Die Sportler mussten sich in einer eng begrenzten Gasse mit markierten Abständen zueinander aufstellen. Es gab keine Siegerehrung, und statt der Ergebnislisten waren Zettelchen mit einer E-Mail-Adresse und einen QR-Code angebracht worden. Damit konnten sich die Teilnehmer die Ergebnisse auf ihr Handy laden.

     

    Aus unserem Klub waren 31 Aktive dabei. Die Halbmarathon-Distanz durchliefen 65 Sportler, unter ihnen Sten Währisch und Dirk Römhild. Sten konnte sich gegenüber der Konkurrenz behaupten und gewann den Lauf in 1:19:57 Stunden mit einem Vorsprung von mehr als drei Minuten vor dem Zweitplatzierten Max Roßbach von der DHfK Leipzig. Dirk durchlief mit einer Laufzeit von 1:42:52 als 25-ster das Ziel und belegte bei den Männern M50 den fünften Platz. Über 10 km gab es für Olaf Schau Platz 1 bei den Männern U50 und für Frank Berthold Platz 2 bei den Männern U40.

     

    Auch unser Nachwuchs war sehr erfolgreich. Über 5 km mit 79 Startern belegte Florian Otto den dritten Platz und wurde Zweiter der männl. Jugend U18. Auf der 2,5-km-Strecke (50 Starter) gab es durch Marie Göpel ebenfalls Platz 3 in der Gesamtwertung und Platz 1 bei den Mädchen U12. Altersklassensieger wurden auch Sebastian Koritz (Jungen U14, 5 km) und Are Berthold (Jungen U10, 2,5 km). Außerdem ging Platz 2 an Insa Uhig (weibl. Jugend U18, 5 km) und Sophie Sebastian (Mädchen U14, 2,5 km) sowie Platz 3 an Florian Bäcker (Jungen U14, 5 km).

     

    Zum Foto: Sten (links) und Dirk in der schmalen Gasse, die zum Start führt. Am Boden sind die rot-weißen Abstands-Markierungen zu erkennen.

     

  • Niemand ahnte bei den Landesjugendspielen am 25. Januar 2020 in Klingenthal-Mühlleithen, dass dieser Wettbewerb vorerst der letzte Vergleich mit anderen Vereinen werden sollte. Während des Winters fehlte es am Schnee, und zu Beginn der Sommerwettkämpfe führte die Corona-Pandemie zur Absage jeder Art von Sportveranstaltungen.

     

    Jetzt endlich sind erste Schritte zur Normalität möglich. Unter Auflagen konnte unser Trainingslager in Mühlleithen mit 20 Teilnehmern durchführt werden. Neben Cross, Gymnastik und Spiel standen auch Skiroller- und Inliner-Training auf dem Programm. Gleich danach gab es für einige unserer Aktiven erste Skiroller-Wettkämpfe.

     

    So standen beim Fläming-Skate in Jüterborg Streckenlängen von 11. 43 und 93 km in der freien Technik zur Auswahl. Über 11 Kilometer waren unsere Jungen besonders erfolgreich. Ardian Kaul (AK 15), Christoph Römhild (AK 13) und Pascal Durdel (AK 14) belegten die Plätze 1, 2 und 4 (von 5). Ihre Väter wagten sich auf die größeren Distanzen. Sven Kaul durchlief die 43 km, und Drik Römhild sowie Uwe Durdel nahmen die 93 km unter die Füße. Sie bewältigten diese Strecke in 5:34:54 bzw. 5:44:59 Stunden und erreichten die Plätze 6 und 9 (von 10).

     

    Während für Jüterbog kleine Starterfelder und eine familiäre Atmosphäre typisch sind, trafen sich in Hermsdorf (Osterzgebirge) die leistungsorientierten Langläufer und Biathleten aller Altersklassen. Beim Skiroller-Bergsprint mussten sie auf einer Zwei-Kilometer-Strecke 200 m Höhenunterschied überwinden, und das bei ungemütlichem Dauerregen. Auch drei Niedersedlitzer waren dabei. Bei den Jungen AK 12 belegten Arvid Löwe und Sebastian Koritz die Plätze 2 und 8 (von 10) und bei den Mädchen AK 12 konnte sich Sophie Sebastian ebenfalls auf Platz 2 behaupten.

     

    Zum Foto vom Hermsdorfer Skiroller-Bergsprint: Unsere drei Teilnehmer unter dem schützenden Zeltdach, von links Sebastian, Sophie und Arvid.