Aktuelles

  • Friedrich Spranger

    120 Mitglieder gehören unserem Verein an, die Jüngsten sind gerade einmal fünf Jahre alt, und die Ältesten haben schon das Rentenalter erreicht. Das alljährliche Anwintern führt sie alle unter einem Dach zusammen, und bei Spiel und sportlicher Betätigung lernen sie einander besser kennen. In der Jägerhütte Zinnwald hatten sich etwa 35 Klubmitglieder und Sportlereltern versammelt, und es hätten mehr sein können. Die Jugendherberge verfügt über 70 Betten. 

    Der Sonnabend begann ziemlich ungemütlich, denn am Vormittag regnete es stundenlang. Das war allerdings kein Grund, im Quartier zu bleiben. Die Erwachsenen unternahmen eine 16 Kilometer lange Wanderung nach Tschechien, die Jugendlichen führte ein Cross ins Kahleberggebiet, und für die Jüngsten standen Stockläufe auf dem Programm. Am Nachmittag und Abend waren Inlinertraining, Schlittschuhlaufen und ein Saunabesuch im Angebot.

    Unsere beiden Übungsleiter Nathalie und Robert trugen durch ihr Engagement besonders zum Gelingen der Veranstaltung bei. Robert war am Sonnabend bis kurz vor Mitternacht unterwegs, um für Sonntag den traditionellen Orientierungslauf vorzubereiten. Sechs Vierermannschaften gingen an den Start, die sich aus Vertretern aller Altersgruppen zusammensetzten. Von ihnen mussten 27 Posten im Scharspitzengebiet gefunden werden. Alle Teams haben die vorgegebene Zeit von 100 Minuten eingehalten oder nur wenig überschritten. Knapp gewonnen hat die Mannschaft mit Ralph, Linda, Arvid und Simon (115 Punkte), gefolgt von Olaf, Nathalie, Vincent und Matti (114) sowie von Robert, Marleen, Nico und Adrian (112). 

    Zum Foto: Nur drei Punkte trennten Robert, Adrian, Nico und Marleen vom Siegerteam.   

     

  • Friedrich Spranger

    Mit viel Schnee sind wir in den vergangenen Jahren nicht verwöhnt worden. Deshalb glaubten unsere Übungsleiter nicht, dass es schon im November schneit, und so hatten sie für die Wochenenden „Training auf Skirollern“ vorgesehen. Doch Mitte November lag plötzlich in den Kammlagen eine genügend starke Schneedecke, um auf Ski zu trainieren. So wurden von unserer Leistungsgruppe und einer Auswahl weiterer Sportler am Sonntag anstelle der Skiroller die Langlaufski eingepackt.

    16 Kinder und Jugendliche versammelten sich mit ihren Übungsleitern und einigen Eltern in Zinnwald, um ein erstes Schneetraining zu absolvieren. Auf dem Programm stand gerade das, was unserem Nachwuchs am meisten fehlt: Das Skaten in der freien Technik. Vorher mussten jedoch die üblichen Trainingselemente geübt werden wie Gleiten auf einem Bein oder Skilaufen ohne Stöcke. Nach zwei Stunden ging es zurück nach Dresden, und alle freuten sich über das gelungene Trainingswochenende. Damit könnte es bald wieder vorbei sein, denn der Wetterbericht sagt Wärme und Tauwetter bis in die Kammlagen voraus.

    Zum Bild von Ulrike Bäcker: Sicheres Gleiten auf einem Bein ist Voraussetzung für eine ausgefeilte Langlauftechnik     

  • Am Wochenanfang Training in der Halle, donnerstags auf dem Sportplatz und sonntags auf Skirollern: Trainingsalltag im Herbst. Es gibt nicht einmal einen Wettkampf zwischenrein, ist das nicht schrecklich eintönig? Nicht ganz, denn der Trainingsalltag wird immer wieder durch etwas Besonderes unterbrochen, z. B. durch den allmonatlichen klubinternen Leistungstest, der vor allem von unseren Kindern genutzt wird. Aber auch die Erwachsenen wissen sich zu helfen. Für sie steht z. B. am Reformationstag jeden Jahres die „Hohe Tour“ auf dem Programm.

    Hinter diesem Namen verbirgt sich etwas ziemlich Ausgefallenes. Erwachsene, Förderer und Sportlereltern finden sich zu einer gemeinsamen Radtour zusammen. Sie beginnt in Heidenau, führt durch das Müglitztal hinauf nach Zinnwald und dann entlang der Grenze, streckenweise auf tschechischem Gebiet, bis nach Schöna. Von dort geht es auf dem Elbradweg zurück nach Heidenau – insgesamt 140 Kilometer.

    Dabei sind einige Varianten möglich. Die „ganz Verrückten“ benutzen auf dem Gebirgskamm die Geländevariante, die Vorsichtigen nehmen lieber die Straßenvariante in Anspruch. Erleichterungen sind dadurch möglich, dass zum Aufstieg nach Zinnwald oder für den Heimweg ab Schöna der Zug benutzt werden kann. Das erste und letzte Treffen aller Teilnehmer findet an der Grenze in Zinnwald statt. Vielleicht trifft man sich noch einmal in der Gaststätte in Tysa beim Mittagessen. Ansonsten muss jeder für sich mit den Anforderungen dieses Tages fertig werden.

    In diesem Jahr wurden in Zinnwald 26 Teilnehmer gezählt. Zum ersten Mal war auch eine Gruppe Jugendlicher aus unserer TG1 dabei. Nach der Anreise mit dem Zug bewiesen sie eine  beneidenswerte Fitness auf der Geländevariante und legten ein wettkampfverdächtiges Tempo vor. Schon winken die nächsten Veranstaltungen, so am 19./20. November das zweitägige Anwintern in der Jägerhütte Zinnwald und im Dezember die Kinderweihnachtsfeier in Dresden sowie das Trainingslager in Klingenthal.

    Zum Foto von Olaf Reichelt: Erstmals dabei war eine Gruppe Jugendlicher, die Jüngsten von ihnen sind gerade einmal 14 Jahre alt. Im Wald bei Schöna können sie gut lachen, denn sie haben den schwierigeren Teil der Strecke hinter sich. 

  • Der Herbstwaldlauf am 30. Oktober sollte nicht nur für unseren Nachwuchs der krönende Abschluss der Sommerwettkämpfe werden, sondern auch für viele Eltern und erwachsene Klubmitglieder. Im vergangenen Jahr durchliefen 54 Sportler unter dem Namen unseres Klubs die Strecken. Doch in diesem Jahr erfuhren wir Anfang Oktober, dass uns der Klettergarten als Start- und Zielgelände wegen Wildschweinschäden und noch nicht gefestigter Reparaturen an den Wiesenflächen nicht zur Verfügung steht. Wir mussten diese Veranstaltung absagen.

    Damit war für viele unserer Aktiven der Borsberglauf am 03. Oktober der letzte Cross-Wettkampf vor Beginn der Skiwettkämpfe. Doch da gab es am 07. Oktober noch den WGP-Citylauf, der bei Fackelschein durch die düsteren Straßen der Pirnaer Altstadt führte. Aus unseren Klub beteiligten sich sowohl zwei Herren- als auch zwei Kindermannschaften am Staffellauf über 10 x 1,2 Kilometer. Dabei sind nicht unbedingt 10 Starter erforderlich, denn jeder Teilnehmer darf die Strecke zweimal durchlaufen.

    Unsere Männermannschaft verfehlte vor zwei Jahren um 40 Sekunden den ersten Platz. Mit Stefan Strzebin, Francis Schulze, Jan Peterzelt (Skizunft), Vincent Waller und Felix Schwebe (WSC Oberwiesenthal und Einsiedler Skiverein) sollte dieses Mal der Gesamtsieg glücken. Doch die Mannschaft mit dem Namen „Flachatmer/21RUN Dresden“ erwies sich als äußerst starke Konkurrenz. Sie ereichte 28 Sekunden vor unserem Team das Ziel, das gegenüber der drittplatzierten „Laufgruppe Best OF“ einen Vorsprung von 1:34 Minuten erlaufen konnte.

    Zum Bild von Alexandra Probst: Traditionsgemäß waren auch wieder die Niedersedlitzer Rennmäuse mit sieben Kindern aus unseren Trainingsgruppen 2 und 3 dabei. Insa Uhlig, Liv Emma Probst, Kristina Schenk, Cornelia Schenk, Bruno Schmidt, Christoph Römhild und Sonja Uhlig wurden als schnellste der drei Kindermannschaften ausgezeichnet.

  • Nachdem im vergangenen Jahr der Borsberglauf abgesagt werden musste, stand lange Zeit die bange Frage im Raum, ob das ein Abschied für immer sein wird. Doch dieses Jahr, traditionsgemäß zum Tag der Deutschen Einheit, konnte die 13. Auflage dieses anspruchsvollen Wettbewerbs gestartet werden. Der Teilnehmerrekord vom Jahr 2014 mit 673 Läufern ist nicht erreicht worden. Doch trotz des Ferienbeginns und der drei arbeitsfreien Tage in Folge gingen immerhin 459 Läufer auf die Strecke.

    Auch beim Skiklub Dresden-Niedersedlitz schrumpfte die Starterzahl von 36 im Jahr 2014 auf aktuell 22. In der Altersklassenwertung erreichten 14 Läufer einen Medaillenplatz, fünf von ihnen waren AK-Schnellste. Auf der 6,5-km-Strecke konnten unsere Jugendlichen die meisten Erfolge erzielen. So belegten Arvid Reichelt, Leon Schäfer und Marcel Durdel die Plätze 3, 4 und 12 (von 47), was in der männl. U16 zu den Plätzen 1, 2 und 3 führte. Den Wettbewerb der Mädchen über 6,5 km gewann Lucy Hauswald (wU14), und ihre Mutter Annett siegte in der AK F45-49. Platz 2 belegte Charlotte Linné (wU18), während Franziska Schenk (wU18) und Paula Herrmann (wU14) auf Platz 3 landeten. Auf der 2,2-km-Strecke der Kinder war Cornelia Schenk mit Platz 4 von 17 weiblichen Teilnehmern und Platz 2 in der wU10 unsere schnellste Vertreterin.

    Über 11,5 km erreichten 96 Männer das Ziel. Tim Koritz (mU18), dieses Mal wieder für den DSC gestartet, schaffte in 47:04 Minuten Platz 2 und brach damit den bisherigen Streckenrekord von 47:06 Minuten. Er musste sich lediglich Karl Bebendorf (M20-29, ebenfalls DSC) geschlagen geben, der mit 46:27 Minuten neuer Streckenrekordhalter ist. Karl Heidrich-Meisner wurde Zwölfter und belegte nach Tim in der mU18 den 2. Platz. Auch unsere Erwachsenen haben sich auf der 11,5-km-Strecke wacker geschlagen. So erreichte Bärbel Schmidt unter 43 gestarteten Frauen Platz 6, was zu Platz 2 in der AK F35-39 führte, während Dirk Römhild bei den Männern auf Platz 19 und in der AK M45-49 auf Platz 3 kam.

    Zum Foto von Olaf Reichelt: Siegerehrung für die Schnellsten auf der 6,5-km-Strecke. Platz 3 und 4 in der Gesamtwertung belegten Arvid und Leon.

  • Friedrich Spranger

    Auch unsere in Dresden trainierenden Kinder sammeln schon jetzt eifrig Punkte für den Sachsenpokal der Wintersaison 2016/2017. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sie sich im Sportforum Chemnitz, um ihr athletisches Können zu zeigen. Dabei müssen sie sich in zehn Disziplinen bewähren, die nicht nur Kraft und Schnelligkeit, sondern auch Reaktionsvermögen, Gewandtheit und Körperbeherrschung erfordern.

    Unter den 120 Teilnehmern war unser Verein mit 15 Startern erfreulich zahlreich vertreten. Vielleicht setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass es hier nicht nur um Medaillen und Urkunden geht, sondern auch darum, Interesse an vielseitiger sportlicher Betätigung zu wecken. Sportler und Eltern ließen sich von der angenehmen, fast familiären Atmosphäre gefangen nehmen. Dazu trug sicher bei, dass viele Eltern und Betreuer als Kampfrichter und Riegenführer an der Organisation beteiligt waren. Unser Klub war traditionsgemäß für das Seilspringen zuständig, das dieses Mal von Nathalie Dsaak, Sven Kaul, Mario Schmidt, Dirk Römhild und Olaf Reichelt betreut wurde.

    Die jüngsten Altersklassen waren mit 22 Teilnehmern in der weiblichen und 18 Startern in der männlichen AK 10 besonders stark besetzt. Hier konnte bei den Mädchen Cornelia Schenk den vierten und bei den Jungen Florian Bäcker den dritten Platz erkämpfen. Bei der Siegerehrung wurden auch Nico Dsaak (mAK 13, 4. Platz) und Johannes Kröcher (mAK 12, 6. Platz) nach vorn gerufen.  

    Zum Foto: Unsere Mädchen der AK 10 beim Seilspringen, links Paula Dietze, rechts Cornelia Schenk. Sie schafften 150 bzw. 115 Sprünge in einer Minute.