Aktuelles

  • Sobald ein Kind die AK 13 erreicht hat, darf es zum ersten Mal an einem Bundeswettbewerb, dem Deutschen Schülercup (DSC), teilnehmen. Zwei von drei DSC sind den AK 14 und 15 vorbehalten, beim dritten sind auch Schüler der AK 13 zugelassen. Für die Teilnahme gibt es klare Regeln, die sich am jeweiligen Landespokal orientieren. Die Kinder unseres Klubs müssen in der Rangliste zum Sachsenpokal 95% der Punkte erreicht haben, die sich aus dem Mittelwert der drei Ranglistenbesten ergeben. Drei Niedersedlitzer konnten diese Hürde überwinden: Florian Bäcker, Cornelia Schenk und Paula Dietze (alle AK 13).

     

    Damit gehörten sie der Auswahl des Skiverbandes Sachsen an, der für Unterkunft und Verpflegung sorgte. Die Anreise erfolgte im Pkw von Uwe Rodig. Für unsere Kinder war es ein großartiges Erlebnis. Dazu gehörte das Beisammensein mit den besten Kindern ihrer Altersklasse in einem gemeinsamen Hotel und die Möglichkeit, ihre Kräfte im Wettkampf mit Gleichaltrigen aus den anderen Bundesländern messen zu können. Mit einem Medaillenplatz rechnete keiner, denn dazu war die Konkurrenz, besonders aus Bayern, zu groß. Nichtsdestotrotz schlugen sich unsere drei Sportler großartig, was sich auch darin zeigt, dass nach diesem Wochenende beide Mädchen in der DSC-Gesamtwertungsliste unter den Top30 zu finden sind. Bei den Einzelergebnissen erreichten Paula und Cornelia beim Nordic-Cross in der klassischen Technik über 2,3 km die Plätze 13 und 26 (von 66). Florian kam auf Rang 41 (von 61). Auch im Wettbewerb in der freien Technik konnten sie sich im Mittelfeld behaupten. So belegte Cornelia Platz 23 (von 63), Florian Platz 27 (von 61) und Paula Platz 35 (von 63). Ein weiterer Vorteil: Sie konnten zwei Skiwettkämpfe absolvieren, während in Sachsen alle Langläufe abgesagt werden mussten.

     

    Zum Foto von Kristina Schenk: Die Abordnung unseres Klub, von links Florian, Uwe, Paula und Cornelia.

  • Ein Höhepunkt der besonderen Art sind die aller zwei Jahre auszutragenden Landesjugendspiele. Kinder aus zehn Wintersportarten kämpfen um Preise und Medaillen. Die Langläufer, Springer und Kombinierer hatten im Waldpark Grünheide Quartier bezogen. Hier wurde die Veranstaltung am Freitagabend feierlich eröffnet. Neben der Eröffnungsrede gab es kurzweilige Inszenierungen wie Laserschau und Feuerspeier, die Kindern sowie Eltern und Betreuern gleichermaßen gefielen.

     

    Doch der wichtigste Teil der Veranstaltung, die Wettkämpfe, war durch den fehlenden Schnee stark eingeschränkt. Der Sonnabend galt einem Vielseitigkeitswettkampf, der am Lifthang in Mühlleithen ausgetragen worden ist, der für Sonntag geplante Langlauf über 2 und 3 km in der klassischen Technik musste abgesagt werden.

     

    Von unserem Verein waren 20 Kinder der U10 bis U15 am Start, für die U10 bis U13 wurde der VSA für den Sachsenpokal gewertet. Der Lifthang war mit einer etwa drei Zentimeter starken Neuschneeschicht bedeckt, die jedoch schon beim Probelauf beiseite geschoben wurde, so dass beim eigentlichen Wettkampf das darunter liegende Eis zum Vorschein kam und viele Stürze zur Folge hatte. Am besten kamen Arvid Löwe (U11 m) und Paula Dietze (U13 w) damit zurecht, denn sie wurden AK-Sieger. Arvid konnte in der Rangliste zum Sachsenpokal seinen ersten Platz und damit das gelbe Trikot verteidigen. Für Sonja Uhlig (U12 w) gab es die Silbermedaille und die Hoffnung, dass ihr das farbige Trikot erhalten bleibt. Platz 4 erreichten Sebastian Koritz (U12 m) und Florian Bäcker (U13 m), Platz 5 gab es für Cosima Strohschein (U10 w), Pascal Durdel (U14 m) und Adrian Kaul (U15 m) und auf Platz 6 landete Carolin Otto (U15 w).

     

    Zum Foto: Arvid im gelben Trikot verlässt gerade den Kreisel und läuft ohne zu stürzen dem Altersklassensieg entgegen. (Foto: Ralph Koritz)

  •  Verkehrte Welt: Bisher reisten die Dresdner zu Training und Skiwettkämpfen ins Gebirge. Am vergangenen Sonnabend war es umgekehrt: Die Gebirgler aus ganz Sachsen kamen in die Elbestadt, um ihren ersten Skiwettkampf dieses Winters zu bestreiten. Entsprechend groß war die Beteiligung: Beim Sprint in der Feien Technik erreichten 353 Kinder und Jugendliche der AK 5 bis 18 das Ziel. Sie ließen sich von der großartigen Kulisse der Dresdner Altstadt, von der gut präparierten Weltcup-Strecke am Königsufer und von der routinierten Organisation durch den Skiklub Dresden-Niedersedlitz und die SSV Sayda gefangen nehmen.

     

    Am Rahmenwettbewerb „City-Kids-Cup“ beteiligten sich 68 Kinder der AK 5 bis 9. Mit drei Altersklassensiegen waren die Kinder der SSV Geyer besonders erfolgreich. Auch zwei Dresdner, Leonard Römhild (U8 m) vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz und Lisa Barthel (U8 w) von der SG Klotzsche waren die Schnellsten ihrer Altersklasse.

     

    Das Hauptanliegen der Wettkämpfe war der internationale Sachsencup für Kinder der U10 bis U15, ergänzt durch Jugendliche der U16 und U18. Die Dresdner hatten insofern Heimvorteil, weil nicht nur sie als Flachländer, sondern auch die meisten Gebirgsvereine bisher kaum Gelegenheit hatten, auf Schnee zu trainieren. So kam es, dass im Finale der Skiklub Dresden-Niedersedlitz fünf, die VSC Klingenthal vier und der SV Neudorf zwei Altersklassensiege eroberten. Je einmal waren der ATSV Gebirge Gelobtland, der SV Stützengrün, der Bertsdorfer SV, Pulsschlag Neuhausen und die SG Klotzsche erfolgreich. Die Altersklassensieger von Niedersedlitz waren Arvid Löwe (U11 m), Sonja Uhlig (U12 w), Paula Dietze (U13 w), Nico Dsaak (U16 m) und Arvid Reichelt (18 m). Mit Leonhard Scharfe (U12 m) von der SG Klotzsche betrat ein weiterer Dresdner das Siegerpodest.

     

    zum Foto: Die Podestplätze der U16 m teilten sich die Sportschüler, unter ihnen die Niedersedlitzer Nico Dsaak (Platz 1) und Florian Otto (Platz 3).

     

  • Friedrich Spranger

    Während die Gebirgler vergeblich auf Schnee warten, konnte in Dresden der erste Langlauf-Wettkampf Sachsens in der neuen Ski-Saison ausgetragen werden. Hier traf sich die Weltelite im Skating-Sprint, um auf einer 650 m langen Kunstschneeloipe, die sie zweimal durchlaufen musste, ihre Besten zu ermittelt. Am Prolog zu den Einzelwettkämpfen beteiligten sich 62 Frauen und 75 Männer.

     

    Die jeweils 30 Schnellsten qualifizierten sich für das Viertelfinale, unter ihnen zwei junge Damen, die mit Sportlern unseres Vereins gemeinsam die Sportschule in Oberwiesenthal besucht haben: Anne Winkler (Jg.94) aus Sayda und Nadine Herrmann (Jg.95) aus Bockau. Für sie sowie zwei weitere deutsche Starterinnen endete der Wettbewerb im Viertelfinale. Als bei den Herren Richard Leupold vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz als einziger Lokal-Matador aufgerufen wurde, konnte er sich über den besonders starken Beifall von einigen tausend Zuschauern freuen. Leider gelang es ihm nicht, an seine großartigen Erfolge vom Austria-Cup in Seefeld/Österreich (1. und 2. Platz) und vom CoC (Alpencup) in Campra/Schweiz (3. Platz) anzuknüpfen. Wie alle Männer aus Deutschland kam er nicht über den Prolog hinaus.

     

    Für unseren Klub war der Weltcup der erste Höhepunkt der Saison. Unsere Jugendlichen der TG1 bildeten zusammen mit Aktiven der Skizunft Dresden das Team der Vorläufer, die sich unmittelbar vor dem Prolog und den Finals dem Publikum zeigten und gemeinsam die Strecke durchliefen. Einigen aus der Niedersedlitzer Fan-Gemeinde gelang es im Anschluss, den Sieger im Herrensprint, den Franzosen Lucas Chanavat, in ihre Mitte zu nehmen und ein Erinnerungsbild zu schießen.

     

    In einer Woche steht die Weltcup-Strecke dem Skiverband Sachsen zu Verfügung. Dann wird hier der internationale Sachsen-Cup ausgetragen, für dessen Organisation unser Klub verantwortlich ist.

     

    Zum Foto von Heike Reichelt: Der Franzose Lucas Chanavat (hinten Dritter von links), Sieger im Herren-Sprint, inmitten der Fans vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz.

     

  • Olaf Reichelt
    Die Schneebedingungen in diesem Winter sind leider immer noch betrüblich und selbst der über 900 m hoch liegende Erzgebirgskamm hat keine geschlossene Schneedecke. Die meisten Kinder bis zur AK18 haben noch keine Wettkampferfahrungen sammeln können und deshalb haben die Oberwiesenthaler Trainer am ersten Sonntag im neuen Jahr einen Trainingswettkampf organisiert. Von unserem Verein nahmen 9 Kinder, die sich mit ihren Eltern auf den Weg nach Oberwiesenthal gemacht hatten, sowie Nico und Arvid teil.
    Unser Leistungssportler Richard Leupold erkämpfte sich am Wochenende beim AlpenCup (CoC) im schweizerischen Campra beim CL-Sprint hinter zwei Franzosen einen hervorragenden 3. Platz. Glückwunsch!
     
    Über die heutige Trainings- und Wettkampfeinheit in Oberwiesenthal berichtet Katja Göpel:
     
    "Noch in der Dunkelheit ging es heute Morgen in Dresden los - um 09:00 Uhr waren wir fast die Ersten auf dem Parkplatz in der Skiarena in Oberwiesenthal. 10 Uhr startete ein kleiner interner Wettkampf in der freien Technik. Karl Heidrich-Meisner trainierte währenddessen fünf Kinder, die aufgrund ihres Alters nicht am Wettkampf teilnahmen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es um zwölf Uhr noch einmal zu einer Trainingseinheit mit Uwe Rodig und Karl in der klassischen Technik auf die Skier. Bei wirklich guten Bedingungen hatten Kinder und auch Eltern einen schönen Vormittag bei besten Schneebedingungen."
     
    Zum Foto von Katja Göpel: Uwe Rodig erklärt die Grundlagen der klassischen Technik.
     
    Ergebnisse vom Trainingswettkampf:
    (Um die Ergebnisse der einzelnen AK-Klassen zu sehen, oben unter “Group“ die entsprechende AK auswählen.)
  • Tagsüber Sonnenschein und angenehme Temperaturen, so freundlich zeigte sich der Beginn des neuen Jahres. Mancher hatte sich allerdings etwas Schnee zu Weihnachten und über Neujahr gewünscht. Und die Wintersportler hätten gern komplett auf Sonnenschein und Wärme verzichtet, um trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Doch sachsenweit mussten bisher alle Langläufe abgesagt werden, denn selbst in den Kammlagen des Erzgebirges ist nicht genügend Schnee gefallen.

     

    Als am 27. Dezember 33 Kinder und Jugendliche mit ihren Übungsleitern nach Klingenthal-Mühlleithen reisten, um traditionsgemäß ihr Trainingslager auf Ski zu absolvieren, fanden sie die denkbar ungünstigsten Bedingungen vor. In 800 m Höhe gab es Temperaturen um null Grad und eine maximal fünf Zentimeter starke Neuschneedecke, die an vielen Stellen durchbrochen war. Die teils vereiste, teils feuchtschlüpfrige Unterlage schien weder für Langlaufski noch für Skiroller und Crossläufe geeignet zu sein. Eine schwierige Aufgabe für die Übungsleiter!

     

    Doch dann wurden Möglichkeiten zum Skitraining entdeckt. Auf dem Rasen des Sportplatzes hinter dem Waldhotel konnten für die Jüngsten einige durchgängige Spuren gezogen werden. Die Älteren wurden zweimal in den Autos der mitgereisten Eltern ins etwa 25 Kilometer entfernte Johanngeorgenstadt gefahren. Dort konnten sie auf einer etwa zwei Kilometer langen Runde auf der Wiese beim Start- und Zielgelände trainieren. Zur Ergänzung gab es das Kraft- und Dehnungstraining mit Spieleinlagen in der Sporthalle, und sogar einige Möglichkeiten des Crosslaufens wurden entdeckt. Jetzt fiebern alle dem Sachsenpokal am 18. Januar in Dresden entgegen, bei dem die Kunstschneeloipe benutzt werden kann, die für den Weltcup im Skilanglauf (11. und 12. Januar 2020) auf dem Königsufer gegenüber der Brühlschen Terrasse angelegt wird.

     

    Zum Foto: Gruppenbild vor dem ersten Training zu Beginn des Lehrgangs. Alle haben ihre Crossausrüstung angelegt, denn die Möglichkeiten des Skilaufens müssen erst noch gefunden werden.