Aktuelles

  • Friedrich Spranger

    Schon vor einem halben Jahrhundert sind unsere Aktiven regelmäßig nach Elstra gefahren, um ihre Kräfte im fairen Wettkampf zu messen. Vor 1990 waren es Skiroller-Wettbewerbe, danach Crossläufe. Zuletzt gab es Probleme wegen anderer wichtiger Veranstaltungen. Doch in diesem Jahr stand einer Teilnahme nichts im Wege. So waren unter den 150 Teilnehmern über 0,5, 2, 5 und 10 Kilometer auch sieben unserer Klubmitglieder. 

     

    Drei unserer Kinder durchliefen die 2-km-Runde und vier waren es bei den fünf Kilometern. Von Anfang an behaupteten sie sich an der Spitze der Starterfelder. So wurden Marie Göpel und Cosima Strohschein als die beiden streckenschnellsten Mädchen und Hubertus Eichelkraut als zweitschnellster Junge über zwei Kilometer ausgezeichnet. Alle Niedersedlitzer belegen in der Altersklassenwertung einen ersten oder zweiten Platz. AK-Sieger wurden Marie Göpel (wU12, 2 km), Sophie Sebastian (wU14, 5 km), Sebastian Koritz (mU14, 5 km) und Florian Otto (mU16, 5 km). Auf Platz 2 landeten Cosima Strohschein (wU12, 2 km), Hubertus Eichelkraut (mU12, 2 km) und Henry Göpel (mU14, 5 km). Auch Gero Eichelkraut, der Vater von Hubertus, wagte sich auf die 5-km-Strecke. Mit Platz 2 bei den Herren M40 konnte er an die Erfolge unseres Nachwuchses anknüpfen.

     

    Zum Foto: Marie, Cosima und Hubertus an der Spitze des Starterfelder über zwei Kilometer.

  • Es gibt einen Unterschied zwischen Skirollern und Rollski. Während Skiroller der Imitation der Skilanglaufs dienen, sind die Rollski für Wettkämpfe gedacht und schneller als Skiroller und Inliner.

     

    Grün-Weiß Pirna hatte für vergangenen Sonnabend zum 11. Mal zu einem Skiroller- und Inliner-Wettbewerb eingeladen. Schüler ab AK 13, Jugendliche und Erwachsene mussten bis zu viermal eine 400-m-Runde durchlaufen. Damit es gerecht zuging, durften sie nur die vom Veranstalter gestellten Skiroller benutzen. 68 Sportler erreichten das Ziel, unter ihnen drei vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Christoph Römhild (mAK 14) schaffte beim Prolog über 800 m den dritten Platz und durfte im Finale in der ersten 4er-Gruppe starten. Hier verfehlte er nur knapp Rang 3 und wurde Vierter (von 7). Auch die Sportschüler aus Altenberg waren dabei. Florian Otto (mAK 17-18, gestartet unter SSV Altenberg) belegte sowohl im Prolog über 1600 m als auch im Finale den 2. Platz (von 7).

     

    Auf dem Hindernis-Parcours für Inliner erreichten 42 Kinder der AK 6 bis 12 das Ziel. Unsere vier Teilnehmer schnitten mit drei ersten und einem vierten Platz besonders gut ab. So wurden Leonhard Römhild (mAK 8-9), Cosima Strohschein (wAK 11) und Marie Göpel (wAK 12) Altersklassensieger und Hubertus Eichelkraut (mAK 11) erkämpfte Platz 4.

     

    Am Sonntag traf sich die Elite der Rollskiläufer in Oerderan, um sich bei den sächsischen Landesmeisterschaften zu bewähren. Als einziger Vertreter unseres Klubs war Arvid Löwe am Start. Er war Schnellster der AK 12, gewann aber dann Bronze, weil er zusammen mit der AK 13 in der mAK 12/13 gewertet worden ist.

     

    Zum Foto von Steve Göpel: Die Vertretung unseres Klub beim Skiroller- und Inliner-Wettkampf in Pirna, hinten Henry und Christoph, davor Hubertus, Cosima, Marie und Leonhard.

  • Endlich wieder ein groß angelegter Crosslauf! Immerhin erreichten 370 Läufer das Ziel. Doch vieles war anderes als bisher. Statt eines Massenstarts wurde aller 10 Sekunden ein einzelner Läufer auf die Strecke geschickt. Die Sportler mussten sich in einer eng begrenzten Gasse mit markierten Abständen zueinander aufstellen. Es gab keine Siegerehrung, und statt der Ergebnislisten waren Zettelchen mit einer E-Mail-Adresse und einen QR-Code angebracht worden. Damit konnten sich die Teilnehmer die Ergebnisse auf ihr Handy laden.

     

    Aus unserem Klub waren 31 Aktive dabei. Die Halbmarathon-Distanz durchliefen 65 Sportler, unter ihnen Sten Währisch und Dirk Römhild. Sten konnte sich gegenüber der Konkurrenz behaupten und gewann den Lauf in 1:19:57 Stunden mit einem Vorsprung von mehr als drei Minuten vor dem Zweitplatzierten Max Roßbach von der DHfK Leipzig. Dirk durchlief mit einer Laufzeit von 1:42:52 als 25-ster das Ziel und belegte bei den Männern M50 den fünften Platz. Über 10 km gab es für Olaf Schau Platz 1 bei den Männern U50 und für Frank Berthold Platz 2 bei den Männern U40.

     

    Auch unser Nachwuchs war sehr erfolgreich. Über 5 km mit 79 Startern belegte Florian Otto den dritten Platz und wurde Zweiter der männl. Jugend U18. Auf der 2,5-km-Strecke (50 Starter) gab es durch Marie Göpel ebenfalls Platz 3 in der Gesamtwertung und Platz 1 bei den Mädchen U12. Altersklassensieger wurden auch Sebastian Koritz (Jungen U14, 5 km) und Are Berthold (Jungen U10, 2,5 km). Außerdem ging Platz 2 an Insa Uhig (weibl. Jugend U18, 5 km) und Sophie Sebastian (Mädchen U14, 2,5 km) sowie Platz 3 an Florian Bäcker (Jungen U14, 5 km).

     

    Zum Foto: Sten (links) und Dirk in der schmalen Gasse, die zum Start führt. Am Boden sind die rot-weißen Abstands-Markierungen zu erkennen.

     

  • Niemand ahnte bei den Landesjugendspielen am 25. Januar 2020 in Klingenthal-Mühlleithen, dass dieser Wettbewerb vorerst der letzte Vergleich mit anderen Vereinen werden sollte. Während des Winters fehlte es am Schnee, und zu Beginn der Sommerwettkämpfe führte die Corona-Pandemie zur Absage jeder Art von Sportveranstaltungen.

     

    Jetzt endlich sind erste Schritte zur Normalität möglich. Unter Auflagen konnte unser Trainingslager in Mühlleithen mit 20 Teilnehmern durchführt werden. Neben Cross, Gymnastik und Spiel standen auch Skiroller- und Inliner-Training auf dem Programm. Gleich danach gab es für einige unserer Aktiven erste Skiroller-Wettkämpfe.

     

    So standen beim Fläming-Skate in Jüterborg Streckenlängen von 11. 43 und 93 km in der freien Technik zur Auswahl. Über 11 Kilometer waren unsere Jungen besonders erfolgreich. Ardian Kaul (AK 15), Christoph Römhild (AK 13) und Pascal Durdel (AK 14) belegten die Plätze 1, 2 und 4 (von 5). Ihre Väter wagten sich auf die größeren Distanzen. Sven Kaul durchlief die 43 km, und Drik Römhild sowie Uwe Durdel nahmen die 93 km unter die Füße. Sie bewältigten diese Strecke in 5:34:54 bzw. 5:44:59 Stunden und erreichten die Plätze 6 und 9 (von 10).

     

    Während für Jüterbog kleine Starterfelder und eine familiäre Atmosphäre typisch sind, trafen sich in Hermsdorf (Osterzgebirge) die leistungsorientierten Langläufer und Biathleten aller Altersklassen. Beim Skiroller-Bergsprint mussten sie auf einer Zwei-Kilometer-Strecke 200 m Höhenunterschied überwinden, und das bei ungemütlichem Dauerregen. Auch drei Niedersedlitzer waren dabei. Bei den Jungen AK 12 belegten Arvid Löwe und Sebastian Koritz die Plätze 2 und 8 (von 10) und bei den Mädchen AK 12 konnte sich Sophie Sebastian ebenfalls auf Platz 2 behaupten.

     

    Zum Foto vom Hermsdorfer Skiroller-Bergsprint: Unsere drei Teilnehmer unter dem schützenden Zeltdach, von links Sebastian, Sophie und Arvid.

     

  • Unser Nachwuchs hat eine schwere Zeit hinter sich. Nicht nur, dass er auf ein gemeinsames Training und das Beisammensein mit den Sportkameraden verzichten musste. Genauso schwer wiegt, dass es seit fünf Monaten keinen Wettkampf mehr gegeben hat.

     

    Doch das ist vorerst überstanden. Gestern konnte zum ersten Mal in diesem Jahr der monatlich auszutragende Leistungstest durchgeführt werden. Die starke Beteiligung und die großartige Stimmung unter Sportlern und Kampfrichtern zeigt, wie sehr dieser klubinterne Leistungsvergleich herbeigesehnt worden ist.

     

    Neben den üblichen Läufen über 30 m mit fliegendem Start und Lichtschrankenmessung und je nach Alter über 400, 1000, 3000 oder 5000 Meter auf dem Stadionoval gab es noch einige Zusatzaufgaben. Vom Skiverband Sachsen ist für alle Langläufer ein Fernwettkampf ausgeschrieben worden, der als “Virtuelle Junior-Trophy“ bezeichnet wird. Danach ist außer den 1000 Metern auch eine Slalomstrecke zu durchlaufen. In die Wertung gehen auch Unterarmstütze und das Laufen über eine Slackline ein. Slalom und Unterarmstütze wurden im Anschluss an den Leistungstest geprüft, während die Slackline für später nach Luga verschoben worden ist. Die Übungen können jeden Monat wiederholt werden. Das beste Ergebnis geht nach vier Monaten in die Ergebnisliste ein, die landesweit für alle teilnehmenden Vereine zusammengestellt wird.

     

    Zum Foto: Die „Virtuelle Junior-Trophy“ ist in der wettkampfarmen Zeit eine willkommene Abwechslung. Sebastian durchläuft gerade die Slalomstrecke.

  • Es war ein großer Tag für unsere „Skiklub-Schneeflocken“, die, wie bereits berichtet, als beste Jugendmannschaft der Sportjugend Dresden gekürt worden sind. Sie konnten sich unter den 14 für diese Auszeichnung nominierten Mannschaften behaupten.

     

    Eigentlich sollten neben dem Mannschaftssieger auch die Einzelsieger und andere um den Nachwuchs der Stadt verdiente Sportfreunde bei einer zentralen Sportjugendfeier geehrt werden. Das ist in diesem Jahr corona-bedingt nicht möglich. Deshalb kamen die Geschäftsführerin und der zweite Vorsitzende der Sportjugend nach Luga. Im Gepäck hatten sie einen Pokal, die Urkunden und viele kleinere Geschenke wie Gutscheine für Zoo und Bäderwelt oder ein Schaltuch für jedes Mitglied unserer Mannschaft.

     

    Doch auch für alle anderen Skiklub-Sportler war es ein besonderer Tag. Fast ein Vierteljahr gab es für sie kein gemeinsames Training. Ende Mai endlich durften sich die einzelnen Trainingsgruppen wieder treffen, aber nicht wie gewohnt zugleich am Donnerstag, sondern auf verschiedene Wochentage verteilt. Am vergangenen Donnerstag war auch dieser Zustand überwunden. Dadurch war es möglich, dass der gesamte Nachwuchs die Auszeichnung der Schneeflocken miterleben konnte. Und alle hoffen, dass sie auch bald wieder die Sporthalle benutzen und an Wettkämpfen teilnehmen können.

     

    Zum Foto: Unsere Schneeflocken mit (von links) Arvid, Henry, Sebastian, Cornelia, Marie, Paula, Sophie, Julius und Cosima sowie der zweite Vorsitzende der Sportjugend Dresden, Peter Miersch.