Aktuelles

  • Olaf Reichelt
    Die Schneebedingungen in diesem Winter sind leider immer noch betrüblich und selbst der über 900 m hoch liegende Erzgebirgskamm hat keine geschlossene Schneedecke. Die meisten Kinder bis zur AK18 haben noch keine Wettkampferfahrungen sammeln können und deshalb haben die Oberwiesenthaler Trainer am ersten Sonntag im neuen Jahr einen Trainingswettkampf organisiert. Von unserem Verein nahmen 9 Kinder, die sich mit ihren Eltern auf den Weg nach Oberwiesenthal gemacht hatten, sowie Nico und Arvid teil.
    Unser Leistungssportler Richard Leupold erkämpfte sich am Wochenende beim AlpenCup (CoC) im schweizerischen Campra beim CL-Sprint hinter zwei Franzosen einen hervorragenden 3. Platz. Glückwunsch!
     
    Über die heutige Trainings- und Wettkampfeinheit in Oberwiesenthal berichtet Katja Göpel:
     
    "Noch in der Dunkelheit ging es heute Morgen in Dresden los - um 09:00 Uhr waren wir fast die Ersten auf dem Parkplatz in der Skiarena in Oberwiesenthal. 10 Uhr startete ein kleiner interner Wettkampf in der freien Technik. Karl Heidrich-Meisner trainierte währenddessen fünf Kinder, die aufgrund ihres Alters nicht am Wettkampf teilnahmen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es um zwölf Uhr noch einmal zu einer Trainingseinheit mit Uwe Rodig und Karl in der klassischen Technik auf die Skier. Bei wirklich guten Bedingungen hatten Kinder und auch Eltern einen schönen Vormittag bei besten Schneebedingungen."
     
    Zum Foto von Katja Göpel: Uwe Rodig erklärt die Grundlagen der klassischen Technik.
     
    Ergebnisse vom Trainingswettkampf:
    (Um die Ergebnisse der einzelnen AK-Klassen zu sehen, oben unter “Group“ die entsprechende AK auswählen.)
  • Tagsüber Sonnenschein und angenehme Temperaturen, so freundlich zeigte sich der Beginn des neuen Jahres. Mancher hatte sich allerdings etwas Schnee zu Weihnachten und über Neujahr gewünscht. Und die Wintersportler hätten gern komplett auf Sonnenschein und Wärme verzichtet, um trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Doch sachsenweit mussten bisher alle Langläufe abgesagt werden, denn selbst in den Kammlagen des Erzgebirges ist nicht genügend Schnee gefallen.

     

    Als am 27. Dezember 33 Kinder und Jugendliche mit ihren Übungsleitern nach Klingenthal-Mühlleithen reisten, um traditionsgemäß ihr Trainingslager auf Ski zu absolvieren, fanden sie die denkbar ungünstigsten Bedingungen vor. In 800 m Höhe gab es Temperaturen um null Grad und eine maximal fünf Zentimeter starke Neuschneedecke, die an vielen Stellen durchbrochen war. Die teils vereiste, teils feuchtschlüpfrige Unterlage schien weder für Langlaufski noch für Skiroller und Crossläufe geeignet zu sein. Eine schwierige Aufgabe für die Übungsleiter!

     

    Doch dann wurden Möglichkeiten zum Skitraining entdeckt. Auf dem Rasen des Sportplatzes hinter dem Waldhotel konnten für die Jüngsten einige durchgängige Spuren gezogen werden. Die Älteren wurden zweimal in den Autos der mitgereisten Eltern ins etwa 25 Kilometer entfernte Johanngeorgenstadt gefahren. Dort konnten sie auf einer etwa zwei Kilometer langen Runde auf der Wiese beim Start- und Zielgelände trainieren. Zur Ergänzung gab es das Kraft- und Dehnungstraining mit Spieleinlagen in der Sporthalle, und sogar einige Möglichkeiten des Crosslaufens wurden entdeckt. Jetzt fiebern alle dem Sachsenpokal am 18. Januar in Dresden entgegen, bei dem die Kunstschneeloipe benutzt werden kann, die für den Weltcup im Skilanglauf (11. und 12. Januar 2020) auf dem Königsufer gegenüber der Brühlschen Terrasse angelegt wird.

     

    Zum Foto: Gruppenbild vor dem ersten Training zu Beginn des Lehrgangs. Alle haben ihre Crossausrüstung angelegt, denn die Möglichkeiten des Skilaufens müssen erst noch gefunden werden.

  • Für die Wintersportler in Sachsen sind die frühlingshaften Temperaturen keineswegs erfreulich. Unser Nachwuchs musste auf die ersten beiden Wettbewerbe zum Sachsenpokal verzichten, denn es fehlte am Schnee. Derartige Sorgen kennen unsere Mitglieder, die europaweit an den Start gehen, nicht. Sie haben beim Alpencup ihre erste Bewährungsprobe bestanden und sich großartig gegenüber der Konkurrenz aus den Alpenanrainerstaaten behauptet.

     

    Richard Leupold ist in diesem Monat bereits in Pokljuka (Slowenien) sowie in Seefeld und St. Ulrich (beide Österreich) gestartet. Dabei wurde er als U23-Läufer bei den Männern gewertet. Bereits am 06.12.2019 beim Alpencup in Pokljuka deutete es sich an, dass ihm ein großer Sprung nach vorn gelungen ist. Hier kam er beim Freistilsprint, der bei ihm weniger beliebt ist, auf Platz 10. Dass dies kein einmaliger Ausrutscher zum Positiven gewesen ist, bewies er eindrucksvoll eine Woche späterer beim Austriacup in Seefeld. Hier gewann er sowohl im Sprint als auch im 10-km-Lauf (beide Male in der klassischen Technik) die Silbermedaille. Zum Alpencup in St. Ulrich wurde er mit den Plätzen 13, 19 und 27 an einem Tag bester und an den anderen Tagen zweit- und drittbester Deutscher. Bei allen Wettkämpfen konnte er wertvolle FIS-Punkte sammeln und sich die Teilnahme am Weltcup in Dresden (11./12.01.2020) und Oberstdorf (26.01.2020) sichern. Nun hofft er, sich auch für die Junioren-/U23-Weltmeisterschaften vom 28.02. bis 08.03.2020 in Oberwiesenthal zu qualifizieren.

     

    Auch für Franz Schaser, der eine Startgenehmigung im Langlauf für unseren Klub und im Biathlon für die SV Hermsdorf besitzt, begann die Saison 2019/2020 verheißungsvoll. Am 07.12.2019 reiste er nach Obertilliach (Osttirol), um am Alpencup der Biathleten teilzunehmen. Beim Sprintrennen gingen allein in der AK M18-19 68 Aktive an den Start. Franz schaffte mit Platz 3 einen großartigen Einstieg in die Wettkampfsaison 2019/2020.

     

    Zum Foto von Liane Heinrich: Richard in Seefeld beim Einlaufen und Besichtigen der Strecke vor dem Start.

  • Für den 08. Dezember 2019 stand der Langlauf „Rund um den Kiel“ in Klingenthal-Mühlleithen auf dem Programm. Dieser Lauf sollte zugleich für den Sachsenpokal gewertet werden. Doch selbst in den Kammlagen des Vogtlandes fehlte es am Schnee, so auch in Altenberg. Aber, wie vielerorts in den Alpen, war hier der Abfahrtshang mit Kunstschnee präpariert worden. Das sollte nicht ungenutzt bleiben. So berichtet Uli Bäcker, die Mutter von Sebastian und Florian, über einen Besuch der Kunstschneepiste.

     

    Am Sonntag trafen sich mehr als 20 Kinder zum ersten Schneetraining der Saison in Altenberg am Hang. Zum Glück konnte in der letzten Woche etwas beschneit werden und auch die erheblichen Plusgrade machten dem Trainingsplan keinen Strich durch die Rechnung. Die Kinder übten für den nächste Woche anstehenden VSA-Wettkampf in Sayda. Es musste eine Acht durchfahren werden, und bergan wie bergab gab es Slalomstrecken. Ihre Geschicklichkeit zeigten die Kinder im Übersteigen von Hindernissen und im Rückwärtsfahren durch ein Tor. Es gab eine "Verfolgungsjagd" und zum Abschluss des Trainings mussten alle Kinder im Doppelstockschub bergan schieben. Vielen Dank an Katharina, Robert und Karl für dieses gelungene Schneeauftakttraining.“

     

    Zum Foto: Große Freude bei den Kindern über die weiße Insel im düsteren Grau unserer Mittelgebirge. (Foto: Uli Bäcker)

  • Einen Teilnehmerrekord gab es in diesem Jahr nicht nur bei unserem Herbstwaldlauf, sondern auch bei der Kinderweihnachtsfeier. Diese Veranstaltung hat eine lange Tradition. Nachdem vor einigen Jahren das Klubheim zu eng wurde, hatte jede Trainingsgruppe eine eigene Weihnachtsfeier veranstaltet. Doch das Anliegen, die Gemeinschaft zu festigen und die unterschiedlichen Altersgruppen einander näher zu bringen, ließ sich damit nicht verwirklichen.

     

    So gab es vor einem Jahr bei unserem Förderer und ehemaligem Mitglied Torsten Göpner im Erbgericht Wachau erstmals wieder eine Weihnachtsfeier für alle Kinder und Jugendlichen. Das ist offenbar bei unserem Nachwuchs und dessen Eltern gut angekommen, denn mit 85 Sportlern und Sportlereltern wurde auch dort der Platz knapp. In diesem Jahr hatten wir den Saal des Erblehngerichts in Papstdorf bestellt. Dort ging es zunächst einmal sportlich mit einer Wanderung über den 450 m hohen Papststein zu. Nach Kaffeetrinken und Stollenessen gab es ein kleines Kulturprogramm. Die Kinder konnten neben aktuellen Fotos auch Bilder aus der Anfangszeit des Klubs betrachten, auf denen ihre heutigen Übungsleiter als Kinder und Jugendliche zu sehen waren. Zwischendurch gab es einige Rätsel zu lösen.

     

    Den Höhepunkt bildete der Auftritt der einzelnen Trainingsgruppen. Ein großes Lob gilt den Übungsleitern und deren Sportlern. Während es in der Vergangenheit mitunter nur ein Lied war, das mehr oder weniger schlecht gesungen wurde, hatte sich dieses Mal jede TG etwas Besonderes einfallen lassen. Als Erste begaben sich unsere Jüngsten auf die Bühne. Sicher war es für die Sieben- und Achtjährigen sehr aufregend, sich vor fast 100 Zuschauern zu präsentieren. Mit ihren „koordinativen Übungen zum Lied Lemon Tree“ konnten sie den Saal beeindrucken und letztlich fast alle Anwesenden zum Mitmachen bewegen. Unsere Jugendlichen hatten das Gedicht „Schlittenfahrt“ von Franz Born zu „Skifahrt“ umgedichtet und trugen es im Wechsel einzeln vor. Anschließend gab es eine weitere Überraschung: Die neuen Skiklubjacken waren eingetroffen und konnten von den Kindern in Empfang genommen werden (siehe Foto).

     

  • Friedrich Spranger

    Wie jedes Jahr traf sich unsere Wettkampfmannschaft kurz vor Beginn der Skisaison in Zinnwald zum „Anwintern“, einem Trainingswochenende, bei dem man schon einmal das raue Gebirgsklima kennenlernen konnte. Dazu berichtet Katja Göpel, die Mutter von Marie und Henry:

     

    Zum diesjährigen Anwintern reisten unsere Teilnehmer wie üblich mit dem Auto an, lediglich die TG1 traf pünktlich 10 Uhr mit dem Fahrrad an der Jägerhütte ein. Am Samstag gab es zwei abwechslungsreiche Trainingseinheiten, unterbrochen vom Mittagessen und einem Besuch des Besucherbergwerks Zinnwald für alle Kinder und Übungsleiter sowie interessierte Eltern. Mehr als 2 km ging es unter der Erde entlang, und der Bergwerksführer verstand es, die Kinder mit interessanten Erzählungen zu fesseln. Nach einer zweiten Trainingseinheit und dem Abendessen ging es dann noch einmal in den nächtlichen Wald und wir folgten Bigfoot’s Spuren.

     

    Nach diesem anstrengenden Tag herrschte ziemlich schnell Ruhe in den Zimmern, so dass wir am Sonntagmorgen ausgeruht zum Orientierungslauf starten konnten: Eine Versteck-Gruppe und vier Verfolgergruppen kämpften als Mix-Teams darum, die 8-km-Strecke mit neun anzulaufenden Punkten am schnellsten zu bewältigen. Nach dem Mittagessen erfolgte dann die Abreise! Danke an Patty und Robert für den gelungenen Auftakt der Saison!“


    Zum Foto: Kartenstudium beim Orientierungslauf (Foto: Sven Kaul)