Aktuelles

  • Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Rollski, Skirollern und Inlinern. Unsere Aktiven waren in Marienberg, Zittau und Jüterbog am Start.

    Beim Fläming-Skate war unser Klub besonders zahlreich vertreten. Hier ist nach der Wende ein 230 Kilometer langes Wegenetz für Radfahrer und Skater entstanden. Am Stadtrand von Jüterbog liegt die dazugehörige Skate-Arena. Umgeben von hohen Laubbäumen finden die Besucher gut gepflegte Toiletten, Umkleidekabinen und warme Duschen sowie genügend Grünflächen zum Zelten vor. Die Starter konnten zwischen 90, 43 und 10 Kilometern wählen. Für jede Strecke wurden alle männlichen bzw. weiblichen Teilnehmer, unabhängig vom Alter, in einer Klasse gewertet.

    Trotz der Hitze wagten sich Uwe Durdel, Dirk Römhild und Karl Heidrich-Meisner auf die 90-km-Strecke. Karl erreichte in einer Laufzeit von 5:08:06 Stunden als Dritter das Ziel. Unter den 17 Starterinnen und Startern über 10 km befanden sich allein 10 vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. In der Klasse der männlichen Teilnehmer belegten Adrian Kaul und Pascal Durdel die Plätze 1 (38:35) und 2 (40:56), und bei den weibl. Teilnehmern landeten Sonja Uhlig und Amelia Rosenkranz auf den Plätzen 2 (44:19) und 3 (46:54). Geradezu herzerfrischend war der Eifer unsere Kinder am Abend bei Spiel und Spaß auf Skirollern unter Flutlicht, wo von Karl, Leon und Adrian als den Ältesten die schwierigsten Übungen zu absolvieren waren.

    Arvid Löwe reiste nicht zum Zelten und Skirollerlaufen nach Jüterbog, sondern mit Rollski nach Zittau, wo es um den Titel eines Landesmeisters ging. Auf der 2-km-Runde der AK 11 sorgte er für Spannung bis auf die letzten Meter. Bis kurz vor dem Ziel lief er am Schluss einer fünfköpfigen Spitzengruppe. Erst nach der letzten Kurve setzte er zum Endspurt an und erreichte mit einem Vorsprung von 1,7 Sekunden als Erster das Ziel. Zu der Goldmedaille kam am Abend Bronze, wo er als Schlussläufer einer Mixstaffel (Zittau mit SDN) Platz 3 belegte.

    Zum Foto: Unsere Kinder konnten sich nicht nur für den Wettkampf begeistern, sondern auch für das Zelten mit Eltern und Geschwistern sowie das zweitätige Zusammensein mit ihren Altersgefährten.

  • Sechs Wochen Sommerferien, sechs Wochen ohne die sonst üblichen Pflichten. Doch nicht für den Nachwuchs unseres Vereins. In der letzten Ferienwoche reisten 25 Kinder und Jugendliche mit ihren Übungsleitern ins vogtländische Klingenthal, um sich wie üblich mit einem umfangreichen Trainings-Programm auf die bevorstehenden Herbst- und Winterwettkämpfe vorzubereiten.  

    Am Tag ging es mit Skirollern oder Crossausrüstung hinaus ins Gelände, und nach dem Abendessen wurde eine dritte Trainingseinheit in der Sporthalle zur Verbesserung der Athletik absolviert. Dabei kamen auch die Spiele nicht zu kurz. Vor der Abreise am letzten Tag gab es noch einen Kontrolllauf auf den seit Jahren festgelegten Strecken, so dass jeder Teilnehmer seine Ergebnisse mit den Leistungen aus dem Vorjahr vergleichen konnte. Gegen 14 Uhr kamen die Eltern, um ihre Kinder zurück nach Dresden zu holen. Einige von ihnen nahmen im Klubraum auf dem Dachboden an der Lehrgangsauswertung teil, die recht positiv ausgefallen ist     

    Zum  Foto: Die Jüngeren haben beim abschließenden Kontrolllauf bereits das Ziel erreicht. Interessiert erwarten sie die Ankunft ihrer älteren Sportkameraden.

  • Ist es eigentlich egal, ob man Skiroller oder Rollski sagt? Oh, keinesfalls - da gibt es einen großen Unterschied. Skiroller sind Sportgeräte zur Imitation des Skilanglaufs. Sie weisen, wie auch die Langlaufski auf Schnee, einen bestimmten Widerstand auf. Rollski hingegen werden bei Wettkämpfen benutzt und sollen möglichst schnell sein.

    Unser Klub verfügt nur über Skiroller und Inliner. Sie dienen der Vorbereitung auf die Skiwettkämpfe im Winter. An Rollski-Wettkämpfen beteiligen sich unsere Aktiven kaum. Drei unserer Mitglieder fuhren jedoch nach Seiffen zu den Rollski-Bergläufen in der Freien Technik. Diese Wettkämpfe wurden für den Sachsenpokal im Rollski und zugleich als Deutsche Meisterschaft gewertet. Deshalb waren Rollski-Läufer aus ganz Deutschland am Start. Hatten unsere zwei Biathleten aus Altenberg und unser Langläufer Avid Löwe gegenüber den Rollski-Spezialisten überhaupt eine Chance?

    Für den Sachsenpokal gab es die auch im Langlauf übliche AK-Wertung. Unsere Sportschüler aus Altenberg mussten 6 km im ständigen Anstieg bewältigen. Franz Schaser belegte in der männl. Jugend 17/18 unter 17 Startern eine großartigen dritten Platz. Auch Florian Otto landete in der männl. Jugend 16 (5 Starter) auf Platz 3. Arvid Löwe musste 3 km bewältigen und lief bei den männl. Schülern 11 (4 Starter) mit einem sicheren Vorsprung von mehr als einer halben Minute als Erster durchs Ziel.

    Für die Deutsche Meisterschaft gab es nur sechs Wertungsklassen (Schüler, Jugend und Erwachsene, jeweils männlich und weiblich). In der männl. Jugend konnte Franz den Vorteil nutzen, dass er dem älteren Jahrgang angehört. Bei 22 Startern eroberte er die Bronze-Medaille. Der zwei Jahre jüngere Florian erreichte Platz 15. Arvid wurde bei den männl. Schülern 9 bis 15 gewertet und erkämpfte als einer der Jüngsten Platz 10 von 26, unter den Schülern der AK 11 erzielte er die Bestzeit.

    Zum Foto: Unsere drei Starter sind mit ihrem Ergebnissen zufrieden, von links Florian, Arvid und Franz. (Foto: Andreas Otto)

  • Friedrich Spranger

    Lediglich zwei Streckenlängen werden den Teilnehmern beim Froschlauf durch die Biehlaer Nacht angeboten: Zwei Kilometer sind für Kinder und Volkssportler bestimmt, über 9,6 Kilometer starten Jugendliche und Erwachsene. Für sie fällt der Startschuss exakt zum Sonnenuntergang 21:24 Uhr. Die Teilnehmer laufen in der Dämmerung und später vollständig im Dunkeln. Nur der letzte Streckenabschnitt wird von Fackeln erleuchtet.

    Unter den 1000 Teilnehmern befanden sich auch neun vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz, die sich großartig geschlagen haben. Sebastian Koritz (AK 11) erreichte bei 113 männlichen Startern über 2 km als Erster das Ziel. Auf Platz 9 folgte schon Florian Bäcker, was für ihn den vierten Rang in der männl. AK 12 bedeutete. Bei den 107 Teilnehmerinnen über 2 km landete Carolin Otto auf Rang vier und wurde Zweite der weibl. AK 13.

    Auch auf der langen Strecke konnten sich unsere Aktiven erfolgreich behaupten. Bei den 265 Frauen über 9,6 km wurde Charlotte Linné Zweitschnellste und damit AK-Siegerin der Frauen 20-29. Bei den Männern erreichten 418 Starter das Ziel. Matti Dörner war einer der Jüngsten und wurde mit Platz 27 in der Gesamtwertung AK-Sieger der männl. AK 16. Unser Senior Wolfgang Schütze erreichte bei den Männern 75-79 den vierten Platz.  

    Zum Foto: Fünf unserer Nachwuchsssportler, darunter drei Medaillengewinner, von links Sebastian, Florian, Mirja, Carolin und Matti. (Foto: Andreas Otto)

  • Nach dem Crosslauf in Stützengrün mussten unsere Kinder bei einer zweiten Veranstaltung zum Sachsenpokal 2019/2020 ihr Können erneut unter Beweis stellen. Der Landestrainer hatte die Alterklassen 10 bis 13 nach Chemnitz zur Athletik-Überprüfung eingeladen. Hier waren 10 Übungen zu absolvieren, darunter Turnen, Seilspringen, Balancieren und das Durchlaufen eines Inliner-Parcours.

    Unser Verein war mit einem Aufgebot von 18 Jungen und Mädchen angereist. Immerhin galt es, den ersten Platz aus der Vereinswertung zum Sachsenpokal 2018/2019 zu verteidigen. Zur Vorbereitung hatten sie am Mittwoch vorher bei 29 Grad im Schatten ein letztes Zusatztraining mit Inlinern absolviert. Die Mühe hat sich gelohnt. Von den insgesamt 24 Podestplätzen entfielen allein sieben auf den Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Besonders spannend ging es bei dem abschließenden 1000-Meter-Lauf zu. In der leistungsstarken männlichen AK 11 setzte sich sofort eine Dreiergruppe mit Arvid Löwe und Julius Kröcher sowie dem Klingenthaler Fritz Ungetüm an die Spitze. Beim Endspurt erreichte Arvid vor Fritz und Julius als Erster das Ziel. In dieser Reihenfolge landeten sie schließlich in der Gesamtwertung der mAK11 auf den ersten drei Plätzen.

    Auch in den anderen Altersklassen lagen einige unserer jungen Athleten ganz vorn. So belegten Sonja Uhlig (wAK12) und Sebastian Koritz (mAK12) Rang 2, während Cosima Strohschein (wAK10), Sophie Sebastian (wAK12) und Cornelia Schenk (wAk13) sich auf Platz 3 behaupten konnten.

    Zum Foto: 1000-Meter-Lauf der Jungen AK 11. Nach 400 Metern liefen (von links) Arvid, Fritz und Julius noch fast zeitgleich nebeneinander.

  •  „Was macht ihr eigentlich im Sommer?“ Es gibt wohl kaum einen Wintersportler, der noch nicht diese Frage beantworten musste. Und dann beginnt man aufzuzählen: Radfahren, Triathlon, Klettern und vieles andere mehr.

    Bei den Skilangläufern hat der Crosslauf als Ausgleichssportart eine besondere Bedeutung. Unsere in Oberwiesenthal trainierenden Mitglieder sind am vergangenen Wochenende traditionsgemäß beim Adelsberglauf gestartet. Dort erreichten auf der 10-km-Runde 175 Aktive das Ziel. Richard Leupold, unser Bundeskader, wurde insgesamt Vierter und belegte in der mAK20 den zweiten Platz. Seine jüngeren Sportkameraden Arvid Reichelt (mU18) und Nico Dsaak (mU16) wurden über 5 km jeweils AK-Dritte. Der jüngste Teilnehmer unseres Klubs, Sebastian Koritz (mU12), nahm die 2,5-km-Strecke unter die Füße und durchlief mit einem sicheren Vorsprung von 20 Sekunden als Erster der insgesamt 50 Starter das Ziel.

    Nicht ganz so ernst als Ausgleich zum Skilanglauf ist das Drachenbootrennen im Rahmen des Pirnaer Stadtfestes zu nehmen. Wie immer war auch in diesem Jahr unser Klub mit einer Bootsbesatzung vertreten. Unsere Jugendlichen und Erwachsenen kämpften zusammen mit einigen Sportlereltern unter dem Namen „Die schlagkräftigen Eisbären“ um eine gute Platzierung. In den Vorrunden errangen sie zwei erste und einen zweiten Platz, wodurch sie sich für das große Finale qualifiziert hatten. Hier landeten sie hinter den Pistenflitzern aus Pirna und vor der Firma Lebensmittel Fröde aus Lohmen auf einem erfreulichen zweiten Platz.

    Zum Foto: Die schlagkräftigen Eisbären paddeln vom Bootssteg zur Startlinie.