Aktuelles

  • Für die Wintersportler in Sachsen sind die frühlingshaften Temperaturen keineswegs erfreulich. Unser Nachwuchs musste auf die ersten beiden Wettbewerbe zum Sachsenpokal verzichten, denn es fehlte am Schnee. Derartige Sorgen kennen unsere Mitglieder, die europaweit an den Start gehen, nicht. Sie haben beim Alpencup ihre erste Bewährungsprobe bestanden und sich großartig gegenüber der Konkurrenz aus den Alpenanrainerstaaten behauptet.

     

    Richard Leupold ist in diesem Monat bereits in Pokljuka (Slowenien) sowie in Seefeld und St. Ulrich (beide Österreich) gestartet. Dabei wurde er als U23-Läufer bei den Männern gewertet. Bereits am 06.12.2019 beim Alpencup in Pokljuka deutete es sich an, dass ihm ein großer Sprung nach vorn gelungen ist. Hier kam er beim Freistilsprint, der bei ihm weniger beliebt ist, auf Platz 10. Dass dies kein einmaliger Ausrutscher zum Positiven gewesen ist, bewies er eindrucksvoll eine Woche späterer beim Austriacup in Seefeld. Hier gewann er sowohl im Sprint als auch im 10-km-Lauf (beide Male in der klassischen Technik) die Silbermedaille. Zum Alpencup in St. Ulrich wurde er mit den Plätzen 13, 19 und 27 an einem Tag bester und an den anderen Tagen zweit- und drittbester Deutscher. Bei allen Wettkämpfen konnte er wertvolle FIS-Punkte sammeln und sich die Teilnahme am Weltcup in Dresden (11./12.01.2020) und Oberstdorf (26.01.2020) sichern. Nun hofft er, sich auch für die Junioren-/U23-Weltmeisterschaften vom 28.02. bis 08.03.2020 in Oberwiesenthal zu qualifizieren.

     

    Auch für Franz Schaser, der eine Startgenehmigung im Langlauf für unseren Klub und im Biathlon für die SV Hermsdorf besitzt, begann die Saison 2019/2020 verheißungsvoll. Am 07.12.2019 reiste er nach Obertilliach (Osttirol), um am Alpencup der Biathleten teilzunehmen. Beim Sprintrennen gingen allein in der AK M18-19 68 Aktive an den Start. Franz schaffte mit Platz 3 einen großartigen Einstieg in die Wettkampfsaison 2019/2020.

     

    Zum Foto von Liane Heinrich: Richard in Seefeld beim Einlaufen und Besichtigen der Strecke vor dem Start.

  • Für den 08. Dezember 2019 stand der Langlauf „Rund um den Kiel“ in Klingenthal-Mühlleithen auf dem Programm. Dieser Lauf sollte zugleich für den Sachsenpokal gewertet werden. Doch selbst in den Kammlagen des Vogtlandes fehlte es am Schnee, so auch in Altenberg. Aber, wie vielerorts in den Alpen, war hier der Abfahrtshang mit Kunstschnee präpariert worden. Das sollte nicht ungenutzt bleiben. So berichtet Uli Bäcker, die Mutter von Sebastian und Florian, über einen Besuch der Kunstschneepiste.

     

    Am Sonntag trafen sich mehr als 20 Kinder zum ersten Schneetraining der Saison in Altenberg am Hang. Zum Glück konnte in der letzten Woche etwas beschneit werden und auch die erheblichen Plusgrade machten dem Trainingsplan keinen Strich durch die Rechnung. Die Kinder übten für den nächste Woche anstehenden VSA-Wettkampf in Sayda. Es musste eine Acht durchfahren werden, und bergan wie bergab gab es Slalomstrecken. Ihre Geschicklichkeit zeigten die Kinder im Übersteigen von Hindernissen und im Rückwärtsfahren durch ein Tor. Es gab eine "Verfolgungsjagd" und zum Abschluss des Trainings mussten alle Kinder im Doppelstockschub bergan schieben. Vielen Dank an Katharina, Robert und Karl für dieses gelungene Schneeauftakttraining.“

     

    Zum Foto: Große Freude bei den Kindern über die weiße Insel im düsteren Grau unserer Mittelgebirge. (Foto: Uli Bäcker)

  • Einen Teilnehmerrekord gab es in diesem Jahr nicht nur bei unserem Herbstwaldlauf, sondern auch bei der Kinderweihnachtsfeier. Diese Veranstaltung hat eine lange Tradition. Nachdem vor einigen Jahren das Klubheim zu eng wurde, hatte jede Trainingsgruppe eine eigene Weihnachtsfeier veranstaltet. Doch das Anliegen, die Gemeinschaft zu festigen und die unterschiedlichen Altersgruppen einander näher zu bringen, ließ sich damit nicht verwirklichen.

     

    So gab es vor einem Jahr bei unserem Förderer und ehemaligem Mitglied Torsten Göpner im Erbgericht Wachau erstmals wieder eine Weihnachtsfeier für alle Kinder und Jugendlichen. Das ist offenbar bei unserem Nachwuchs und dessen Eltern gut angekommen, denn mit 85 Sportlern und Sportlereltern wurde auch dort der Platz knapp. In diesem Jahr hatten wir den Saal des Erblehngerichts in Papstdorf bestellt. Dort ging es zunächst einmal sportlich mit einer Wanderung über den 450 m hohen Papststein zu. Nach Kaffeetrinken und Stollenessen gab es ein kleines Kulturprogramm. Die Kinder konnten neben aktuellen Fotos auch Bilder aus der Anfangszeit des Klubs betrachten, auf denen ihre heutigen Übungsleiter als Kinder und Jugendliche zu sehen waren. Zwischendurch gab es einige Rätsel zu lösen.

     

    Den Höhepunkt bildete der Auftritt der einzelnen Trainingsgruppen. Ein großes Lob gilt den Übungsleitern und deren Sportlern. Während es in der Vergangenheit mitunter nur ein Lied war, das mehr oder weniger schlecht gesungen wurde, hatte sich dieses Mal jede TG etwas Besonderes einfallen lassen. Als Erste begaben sich unsere Jüngsten auf die Bühne. Sicher war es für die Sieben- und Achtjährigen sehr aufregend, sich vor fast 100 Zuschauern zu präsentieren. Mit ihren „koordinativen Übungen zum Lied Lemon Tree“ konnten sie den Saal beeindrucken und letztlich fast alle Anwesenden zum Mitmachen bewegen. Unsere Jugendlichen hatten das Gedicht „Schlittenfahrt“ von Franz Born zu „Skifahrt“ umgedichtet und trugen es im Wechsel einzeln vor. Anschließend gab es eine weitere Überraschung: Die neuen Skiklubjacken waren eingetroffen und konnten von den Kindern in Empfang genommen werden (siehe Foto).

     

  • Friedrich Spranger

    Wie jedes Jahr traf sich unsere Wettkampfmannschaft kurz vor Beginn der Skisaison in Zinnwald zum „Anwintern“, einem Trainingswochenende, bei dem man schon einmal das raue Gebirgsklima kennenlernen konnte. Dazu berichtet Katja Göpel, die Mutter von Marie und Henry:

     

    Zum diesjährigen Anwintern reisten unsere Teilnehmer wie üblich mit dem Auto an, lediglich die TG1 traf pünktlich 10 Uhr mit dem Fahrrad an der Jägerhütte ein. Am Samstag gab es zwei abwechslungsreiche Trainingseinheiten, unterbrochen vom Mittagessen und einem Besuch des Besucherbergwerks Zinnwald für alle Kinder und Übungsleiter sowie interessierte Eltern. Mehr als 2 km ging es unter der Erde entlang, und der Bergwerksführer verstand es, die Kinder mit interessanten Erzählungen zu fesseln. Nach einer zweiten Trainingseinheit und dem Abendessen ging es dann noch einmal in den nächtlichen Wald und wir folgten Bigfoot’s Spuren.

     

    Nach diesem anstrengenden Tag herrschte ziemlich schnell Ruhe in den Zimmern, so dass wir am Sonntagmorgen ausgeruht zum Orientierungslauf starten konnten: Eine Versteck-Gruppe und vier Verfolgergruppen kämpften als Mix-Teams darum, die 8-km-Strecke mit neun anzulaufenden Punkten am schnellsten zu bewältigen. Nach dem Mittagessen erfolgte dann die Abreise! Danke an Patty und Robert für den gelungenen Auftakt der Saison!“


    Zum Foto: Kartenstudium beim Orientierungslauf (Foto: Sven Kaul)

     

  • 22 Jahre lang, von 1994 bis 2015, hat unser Klub den Herbstlauflauf im Kletterwald Dresdner Heide, dem ehemaligen Waldbad Klotzsche, veranstaltet. Nachdem der Lauf zweimal abgesagt werden musste, erfolgte ein Umzug an die Hofewiese. Die notwendige Verlegung hat sich mittlerweile als eine richtige Entscheidung und glückliche Veränderung herausgestellt. Der Teilnehmerrekord von 2011, bei dem 439 Starter das Ziel erreicht haben, konnte in diesem Jahr mit 462 Finishern überboten werden. Ganz bestimmt trug das wunderbare Ambiente des Landgasthofs Hofewiese dazu bei. Das sonnige Herbstwetter tat sein Übriges, denn 89 Läufer entschieden sich kurzentschlossen für eine Nachmeldung.

     

    Auch unsere Aktiven, die 58mal in der Ergebnisliste auftauchten, haben zu der großen Teilnehmerzahl beigetragen. Entsprechend groß waren ihre sportlichen Erfolge. Immerhin konnten sie 16 Podestplätze erringen, darunter 9mal Platz 1. Den größten Anteil daran hatte unser Nachwuchs. So fielen bei den Jungen U12 über 2,3 km mit Arvid Löwe, Sebastian Koritz und Julius Kröcher die ersten drei Ränge an den Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Die Plätze 1 und 2 belegten bei den Jugendlichen mU18 über 8,4 km Leon Schäfer und Vincent Kaul. Platz 1 und 3 gab es bei den Jungen U8 über 1 km mit Are Berthold und Wilhelm Flieger sowie bei der Jugend mU16 über 4,2 km mit Florian Otto und Johannes Kröcher. Schließlich gab es auch für Cosima Strohschein (wU10, 2,3 km), Sophie Sebastian (wU12, 2,3 km), Cornelia Schenk (wU14, 4,2 km), Insa Uhlig (wU18, 8,4 km) und Ines Uhlig (F45, 12,6 km) eine Goldmedaille sowie für Vincent Kaul (mU18, 8,4 km) Silber und für Hubertus Eichelkraut (mU10, 2,3 km) und Wolfgang Sebald (M75, 4,2 km) Bronze.

      

    Zum Foto: 27 Jungen erreichten in der mU12 über 2,3 km das Ziel, auf den Plätzen 1, 2 und 3 landeten Arvid, Sebastian und Julius.

  • Die zweite Woche der Herbstferien galt dem Trainingslager im vogtländischen Mühlleithen, an dem sich 23 Sportler und drei Übungsleiter beteiligten. Am Sonnabend danach gab es nur eine kurze Verschnaufpause in Dresden, denn am Sonntag stand der Spreequellcross am Kottmar, ein Wettbewerb des Sachsenpokals, auf dem Programm.

    Über das Trainingslager in Mühlleithen berichtet Olaf Reichelt: „Wir sind sehr froh, dass wir unser fünftägiges Herbst-Trainingslager in Mühlleithen mit der ganz neuen Übungsleiterkonstellation, bestehend aus Uwe Rodig, Arne Reichelt und Niklas Rombock, absichern konnten. Arne und Niklas haben als Kinder in unserem Nachwuchsbereich selbst viele Jahre lang an den TL teilgenommen, kennen die Strecken, die Abläufe, die Tests und Gegebenheiten aus eigener Erfahrung. Jetzt konnten sie, unter Führung von unserem Trainer Uwe Rodig, mit ihrer Kompetenz aus sieben Jahren Leistungssport neue Impulse in das Training einbringen und besonders an der Verbesserung der Technik bei den Kindern arbeiten. Unsere 23 Kinder trainierten teils spielerisch, teils anstrengend, aber immer zielstrebig in den für diese Jahreszeiten typischen Sportarten Skiroller, Inliner und Crosslauf. Abgerundet wurde das Training durch die kleinen internen Wettkämpfe Duathlon und Crosstest sowie einem Orientierungslauf.“

    Beim Spreequellcross am Kottmar schien im Gegensatz zum Mühlleithener TL nur am Vormittag die Sonne. Danach trübte es sich ein und bei der Siegerehrung fielen die ersten Regentropfen. Unter den 138 Teilnehmern, die das Ziel erreichten, waren 13 vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Sie mussten erfahren, dass auch die Konkurrenz aus dem Gebirge die vergangenen Wochen intensiv für die Vorbereitung auf den Winter genutzt hat. Mit Insa Uhlig (wAK 16-18, 6 km) gab es für sie nur eine Goldmedaille. Umso größer war der Segen an Silbermedaillen, die Hubertus Eichelkraut und Cosima Strohschein (beide AK 10, 2 km) sowie Sophie Sebastian (wAK 12), Florian Bäcker (mAK 13) und Cornelia Schenk (wAK 13, alle 3 km) in ihre Heimat entführen konnten.

    Zum Foto: Unsere sechs Medaillengewinner, von links Hubertus, Florian, Cosima, Cornelia, Sophie und Insa.