Aktuelles

  • Mit dem 31. März 2019 ist die Skisaison endgültig zu Ende gegangen. Vorher gab es für unsere Aktiven noch aufregende Wettkämpfe mit teils großartigen Erfolgen. Michael Richter, Herren 51, war drei Wochen vorher in das norwegische Beitostoelen gereist, um am Masters World Cup, den Weltmeisterschaften der Senioren, teilzunehmen. Während er im vergangenen Jahr dreimal einen undankbaren vierten Platz belegte, konnte er in diesem Winter drei Medaillen nach Hause bringen: Silber über 30 und über 10 km in der klassischen Technik sowie Bronze im Staffellauf. Nachträglich herzlichen Glückwunsch!

    Dass die Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften etwas bescheidener ausfielen, war zu erwarten. Richard Leupold, U23, musste sich gegenüber der Konkurrenz der Herren behaupten, und Arvid Reichelt, U18, gehört dem jüngeren Jahrgang der AK 17/18 an. Richard brachte es beim 30-km-Lauf in der freien Technik immerhin zu Platz 13 (von 44). Damit wurde er nach Valentin Mättig zweitschnellster Teilnehmer aus Sachsen. Zusammen mit Valentin belegte er beim Teamsprint über je 5 x 1 km Platz 6. 

    Als allerletzter Wettbewerb dieses Winters war für den 31. März im Anschluss an die DM in Reit im Winkl ein Vereinsstaffellauf ausgeschrieben worden. Es gab nur drei Wertungsklassen: Herren, Damen und Mix. Bei den Herren gingen 80 Staffeln in das Rennen. Im Vorteil waren die Vereine, die drei Herren aus dem Hochleistungssport zusammenbrachten. Das war bei uns nicht möglich. Unsere Mannschaft setzte sich aus unsrem B-Kader Richard, aus unserem Jugendlichen Arvid und aus Arvids großem Bruder Arne, der in Leipzig studiert, zusammen. Trotzdem konnten sie sich mit Platz 31 in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes behaupten.  

    Zum Foto: Arvid, Arne und Richard, die  gemeinsam den Vereinsstaffellauf bestritten haben.

  • Seit vielen Jahren ist es zur schönen Tradition geworden, dass immer eine größere Gruppe aus unserem Verein dieses Wochenende in Bodenmais als Ausklang aus der Skisaison nutzt. Besonders unsere Jugendlichen starten dort zum ersten Mal über eine viel längere Strecke als die gewohnten 2 bis 5 km-Strecken bei den Wettkämpfen zum Sachsenpokal. Uns gefällt die familiäre Atmosphäre und die sehr gute Organisation dieses Skimarathons, der zur Euroloppet-Serie gehört.

    So hatte auch dieses Jahr unsere Jugendgruppe (TG1) den Skadiloppet auf ihrem Plan stehen und in Pattys Händen lag die Organisation von Fahrt, Unterkunft und Ski wachsen. Eine Handvoll Erwachsene hatte sich mit eingeklinkt und auf verschiedenen Strecken angemeldet.

    Nach regnerischem Wetter am Sonnabend zu den Wettkämpfen in der freien Technik - hier starteten Paula Dietze über 3 km und Ines Uhlig über 32 km - erwarteten uns am Sonntag sehr gut präparierte Strecken für die klassische Technik über 24 km und 42 km. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein gab es den ersten Startschuss um 09:00 Uhr über die lange Strecke, die Karl Heidrich-Meisner und Sven Kaul in Angriff nahmen. Eine Stunde später starteten bei bester Laune unsere 10 Jugendlichen Arvid, Marcel, Matti, Leon, Insa, Vincent, Lisa, Marleen, Lucy und Kristina sowie Bettina Schulze und Olaf Reichelt über die 24 km Strecke, die von insgesamt 257 Skilangläufern in Angriff genommen wurde. Pech hatte Arvid, dem unerfindlicherweise 50 m nach dem Start beide Stockteller abgegangen sind. Glücklicherweise gab es nach ca. 3 km Ersatz von Ines Uhlig, die am Streckenrand stand und ihre Stöcke an Arvid abgeben konnte.

    Zur anschließenden Siegerehrung in Bodenmais wurden Joska Glaspokale für die Alterklassen-Plätze 1-3 überreicht, die sich Matti, Insa und Bettina (jeweils 1. in AK), Arvid (2. in AK) sowie Lisa und Lucy (jeweils 3. in AK) mit ins Gepäck nehmen konnten. Die kompletten Ergebnisse gibt es hier.

    Zum Foto: Insa Uhlig (links) und Bettina Schulze (rechts) freuen sich über ihren 1. Platz in der Altersklasse bei der Siegerehrung in Bodenmais.

  • Drei Wochen später als im vergangen Jahr wurden die Landesmeisterschaften im Skilanglauf ausgetragen. In den Kammlagen des Erzgebirges gab es eine ausreichend starke Schneedecke. Doch das Wetter zeigte sich launisch wie im April. Am ersten Tag bescherte es den Teilnehmern kräftige Regenschauer, und am Morgen des nächsten Tages war der durchnässte Altschnee knochenhart überfroren.

    Mit 36 Startern stellte unser Verein wie im Vorjahr die größte Teilnehmerzahl. Sie bewohnten wieder das angenehme Schullandheim im fünf Kilometer entfernten Oberjugel. Neben der intensiven Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt haben sich auch die Betreuung durch die Übungsleiter vor Ort, die Unterstützung der Eltern und das stundenlange Präparieren der Ski ausgezahlt. Gab es für unseren Nachwuchs bei den Einzelwettbewerben vor zwei Jahren zwei und im vergangenen Jahr acht Medaillen, so waren es dieses Mal 13. Diese Sammlung wurde durch vier weitere Medaillen für unsere Junioren und Erwachsenen ergänzt. Gold holten sich Arvid Löwe (AK 10m, Sprint FT und Distanz KT), Sonja Uhlig (AK 11w, KT), Nico Dsaak (AK 15m, FT) und Matti Dörner (AK 16m, FT), Silber gab es für Nico Dsaak (16m), Insa Uhlig (16w), Arvid Reichelt (17/18m), Karl Heidrich-Meisner (19/20m) und Ines Uhlig (46m) sowie Bronze für Julius Kröcher (10m), Florian Bäcker (12m, 2x), Matti Dörner (16m), Insa Uhlig (16w), Charlotte Linné (19/20w) und Ines Uhlig (46w).

    Besonders spannend war der Sonntag mit den Staffelwettbewerben. Unter den 74 Staffeln, die das Ziel erreichten, waren allein 12 vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Fünf von ihnen erkämpften einen Podestplatz. So erreichten unsere Jüngsten der AK10/11 m/w Gold sowie unsere Juniorinnen AK16-20w und Damen 46w Silber, und Bronze gab es für die Kinder AK14/15 m/w sowie für die Jugendlichen und Junioren AK16-20m.

    Zu unserem Foto: Gold für die Staffel AK10/11 m/w, von links Sonja Uhlig, Sebastian Koritz und Arvid Löwe, für den es die dritte Goldene an diesem Wochenende war.

  • Friedrich Spranger

    Während sich unsere Kinder am Sonnabend am Schwartenberglauf und mehrere Erwachsene am Miriquidi beteiligten, starteten am Sonntag einige Niedersedlitzer beim anspruchsvollen Karlslauf im tschechischen Bozi Dar. Anspruchsvoll deshalb, weil neben Volkssportlern auch Leistungssportler die Strecke durchlaufen. Diese führt von Bozi Dar mit reizvollen Ausblicken auf dem Erzgebirgskamm in Richtung Westen und zurück zum Ausgangspunkt. Gewertet werden nur Erwachsene.

    Auf der 45-km-Strecke erschienen 163 Starter in der Ergebnisliste. Richard Leupold erreichte als Zweiter das Ziel. Ihn trennten nur 0,5 Sekunden von dem Tschechen Jan Srail. Auf Platz 14 folgte bereits Michael Richter, was für ihn den Altersklassensieg in der AK M50 bedeutete. Zwei unserer Jugendlichen gingen über 22 km in die Spur. Bei 140 Teilnehmern wurde Arvid Reichelt (AK 18) insgesamt Sechster und bei den Männern M20 Vierter. Insa Uhlig (AK 16) belegte unter den 23 weibl. Teilnehmern über 22 km Platz 6 und zugleich bei den Frauen F20 Platz 5.

    Zum Foto von Michael Richter: Richard Leupold (links) benötigt für die 45 km 1:46:21 Stunden und verfehlte um lediglich eine halbe Sekunde den Gesamtsieg.

  • Bereits zum 94. Mal trug der Skiverein Pulsschlag Neuhausen den traditionsreichen Schwartenberglauf aus. Er bescherte den Teilnehmern mit vorbildlich gepflegten Loipen und einer routinierten Organisation eine eindruckvolle Wettkampf-atmosphäre. Der wunderbare Sonnenschein tat sein Übriges dazu. Schade, dass nur 160 Starter zusammenkamen, der Ferienbeginn und mehrere andere Wettkämpfe in Erzgebirge und Vogtland forderten ihren Tribut.

    Auch der Skiklub Dresden-Niedersedlitz war gerade einmal mit 10 Aktiven vertreten. Die sieben Kinder nutzen die kleinen Starterfelder und setzten ihre in der klassischen Technik erlernten Fähigleiten nach besten Kräften ein. So eroberten sie vier Altersklassensiege. Neben Marie Göpel (Mädchen 10), Arvid Löwe (Jungen 10), Sonja Uhlig (Mädchen 11) und Paula Dietze (Mädchen 11) erkämpfte Hubertus Eichelkraut mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz. Auch drei der mit angereisten Mütter gingen in die Spur. So belegten Katharina Riedel (D 21), Katja Göpel (D31) und Ines Uhlig (D 41) jeweils Rang 2 in ihrer Alterklasse.

    Zur gleichen Zeit testeten und testen noch bei Erscheinen dieses Berichtes in Zinnwald mehrere unserer Erwachsenen bei einem 24-Stunden-Lauf, dem Miriquidi, ihr Durchhaltevermögen. Als Einzelstarter stürzten sich Bettina und Francis Schulze in dieses Abenteuer, in Zweier- bzw. Viererteams gehen Ines Ziegengeist, Uli Uhlig, Barbara Rombock, Markus Fritzsche, Patrick Langer und Arne Reichelt abwechselnd auf die Strecke.

    Zum Foto vom Schwartenberglauf: Unsere fünf Medaillengewinner aus dem Kinderbereich, von links Sonja, Arvid, Hubertus, Marie und Paula.

  • Friedrich Spranger

    Eine Woche lang bescherte uns der Winter auch im Flachland eine geschlossene Schneedecke, doch pünktlich zum Wochenende sollte es anders werden: Tauwetter und ergiebige Niederschläge bis in die Kammlagen des Erzgebirges sagte der Wetterbericht voraus. Der Regen machte zum Glück  einen großen Bogen um Geyer, doch der Wechsel von Nachfrost zu Temperaturen über null Grad erforderte ein zeitaufwändiges Skiwachsen und das mehrmalige Probieren des aufgetragenen Wachses.

    Die Mühen unserer Übungsleiter und der sie unterstützenden Eltern hat sich gelohnt. Beim Arno-Dietz-Lauf mussten mit Doppelstart Strecken zwischen einem und zehn Kilometern Länge in der klassischen Technik durchlaufen werden. Für die 10- bis 15-Jährigen galt es zugleich, ihre Positionen im Sachsenpokal zu verteidigen. Bei derartigen Wettkämpfen gab es in diesem Winter stets um die vier Medaillen für unseren Verein, dieses Mal waren es doppelt sie viele.

    In der weiblichen AK 11 gingen 15 Mädchen in die Spur. Sonja Uhlig, eine zuverlässige Anwärterin für Silber, erkämpfte über 2,5 Kilometer dieses Mal die Goldmedaille. Silber errangen mit Leonhard Römhild (AK 7, 1 km), Julius Kröcher (AK 10, 2,5 km), Nico Dsaak (AK 15) und Lisa Dietze (AK 16, beide 5 km) vier unserer jungen Sportler, und mit Bronze eroberten Elise Butziger (AK 7, 1 km), Johannes Kröcher (AK 14, 5 km) und Arvid Reichelt (AK 18, 10 km) drei weitere Medaillen für Niedersedlitz.

    Zum Foto: Unsere Goldmedaillen-Gewinnerin Sonja in Startposition. Gebannt verfolgt sie den Lauf der Startuhr, während der Kampfrichter links die Sekunden bis zum Start ansagt.