Aktuelles

  •  Verkehrte Welt: Bisher reisten die Dresdner zu Training und Skiwettkämpfen ins Gebirge. Am vergangenen Sonnabend war es umgekehrt: Die Gebirgler aus ganz Sachsen kamen in die Elbestadt, um ihren ersten Skiwettkampf dieses Winters zu bestreiten. Entsprechend groß war die Beteiligung: Beim Sprint in der Feien Technik erreichten 353 Kinder und Jugendliche der AK 5 bis 18 das Ziel. Sie ließen sich von der großartigen Kulisse der Dresdner Altstadt, von der gut präparierten Weltcup-Strecke am Königsufer und von der routinierten Organisation durch den Skiklub Dresden-Niedersedlitz und die SSV Sayda gefangen nehmen.

     

    Am Rahmenwettbewerb „City-Kids-Cup“ beteiligten sich 68 Kinder der AK 5 bis 9. Mit drei Altersklassensiegen waren die Kinder der SSV Geyer besonders erfolgreich. Auch zwei Dresdner, Leonard Römhild (U8 m) vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz und Lisa Barthel (U8 w) von der SG Klotzsche waren die Schnellsten ihrer Altersklasse.

     

    Das Hauptanliegen der Wettkämpfe war der internationale Sachsencup für Kinder der U10 bis U15, ergänzt durch Jugendliche der U16 und U18. Die Dresdner hatten insofern Heimvorteil, weil nicht nur sie als Flachländer, sondern auch die meisten Gebirgsvereine bisher kaum Gelegenheit hatten, auf Schnee zu trainieren. So kam es, dass im Finale der Skiklub Dresden-Niedersedlitz fünf, die VSC Klingenthal vier und der SV Neudorf zwei Altersklassensiege eroberten. Je einmal waren der ATSV Gebirge Gelobtland, der SV Stützengrün, der Bertsdorfer SV, Pulsschlag Neuhausen und die SG Klotzsche erfolgreich. Die Altersklassensieger von Niedersedlitz waren Arvid Löwe (U11 m), Sonja Uhlig (U12 w), Paula Dietze (U13 w), Nico Dsaak (U16 m) und Arvid Reichelt (18 m). Mit Leonhard Scharfe (U12 m) von der SG Klotzsche betrat ein weiterer Dresdner das Siegerpodest.

     

    zum Foto: Die Podestplätze der U16 m teilten sich die Sportschüler, unter ihnen die Niedersedlitzer Nico Dsaak (Platz 1) und Florian Otto (Platz 3).

     

  • Friedrich Spranger

    Während die Gebirgler vergeblich auf Schnee warten, konnte in Dresden der erste Langlauf-Wettkampf Sachsens in der neuen Ski-Saison ausgetragen werden. Hier traf sich die Weltelite im Skating-Sprint, um auf einer 650 m langen Kunstschneeloipe, die sie zweimal durchlaufen musste, ihre Besten zu ermittelt. Am Prolog zu den Einzelwettkämpfen beteiligten sich 62 Frauen und 75 Männer.

     

    Die jeweils 30 Schnellsten qualifizierten sich für das Viertelfinale, unter ihnen zwei junge Damen, die mit Sportlern unseres Vereins gemeinsam die Sportschule in Oberwiesenthal besucht haben: Anne Winkler (Jg.94) aus Sayda und Nadine Herrmann (Jg.95) aus Bockau. Für sie sowie zwei weitere deutsche Starterinnen endete der Wettbewerb im Viertelfinale. Als bei den Herren Richard Leupold vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz als einziger Lokal-Matador aufgerufen wurde, konnte er sich über den besonders starken Beifall von einigen tausend Zuschauern freuen. Leider gelang es ihm nicht, an seine großartigen Erfolge vom Austria-Cup in Seefeld/Österreich (1. und 2. Platz) und vom CoC (Alpencup) in Campra/Schweiz (3. Platz) anzuknüpfen. Wie alle Männer aus Deutschland kam er nicht über den Prolog hinaus.

     

    Für unseren Klub war der Weltcup der erste Höhepunkt der Saison. Unsere Jugendlichen der TG1 bildeten zusammen mit Aktiven der Skizunft Dresden das Team der Vorläufer, die sich unmittelbar vor dem Prolog und den Finals dem Publikum zeigten und gemeinsam die Strecke durchliefen. Einigen aus der Niedersedlitzer Fan-Gemeinde gelang es im Anschluss, den Sieger im Herrensprint, den Franzosen Lucas Chanavat, in ihre Mitte zu nehmen und ein Erinnerungsbild zu schießen.

     

    In einer Woche steht die Weltcup-Strecke dem Skiverband Sachsen zu Verfügung. Dann wird hier der internationale Sachsen-Cup ausgetragen, für dessen Organisation unser Klub verantwortlich ist.

     

    Zum Foto von Heike Reichelt: Der Franzose Lucas Chanavat (hinten Dritter von links), Sieger im Herren-Sprint, inmitten der Fans vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz.

     

  • Olaf Reichelt
    Die Schneebedingungen in diesem Winter sind leider immer noch betrüblich und selbst der über 900 m hoch liegende Erzgebirgskamm hat keine geschlossene Schneedecke. Die meisten Kinder bis zur AK18 haben noch keine Wettkampferfahrungen sammeln können und deshalb haben die Oberwiesenthaler Trainer am ersten Sonntag im neuen Jahr einen Trainingswettkampf organisiert. Von unserem Verein nahmen 9 Kinder, die sich mit ihren Eltern auf den Weg nach Oberwiesenthal gemacht hatten, sowie Nico und Arvid teil.
    Unser Leistungssportler Richard Leupold erkämpfte sich am Wochenende beim AlpenCup (CoC) im schweizerischen Campra beim CL-Sprint hinter zwei Franzosen einen hervorragenden 3. Platz. Glückwunsch!
     
    Über die heutige Trainings- und Wettkampfeinheit in Oberwiesenthal berichtet Katja Göpel:
     
    "Noch in der Dunkelheit ging es heute Morgen in Dresden los - um 09:00 Uhr waren wir fast die Ersten auf dem Parkplatz in der Skiarena in Oberwiesenthal. 10 Uhr startete ein kleiner interner Wettkampf in der freien Technik. Karl Heidrich-Meisner trainierte währenddessen fünf Kinder, die aufgrund ihres Alters nicht am Wettkampf teilnahmen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es um zwölf Uhr noch einmal zu einer Trainingseinheit mit Uwe Rodig und Karl in der klassischen Technik auf die Skier. Bei wirklich guten Bedingungen hatten Kinder und auch Eltern einen schönen Vormittag bei besten Schneebedingungen."
     
    Zum Foto von Katja Göpel: Uwe Rodig erklärt die Grundlagen der klassischen Technik.
     
    Ergebnisse vom Trainingswettkampf:
    (Um die Ergebnisse der einzelnen AK-Klassen zu sehen, oben unter “Group“ die entsprechende AK auswählen.)
  • Tagsüber Sonnenschein und angenehme Temperaturen, so freundlich zeigte sich der Beginn des neuen Jahres. Mancher hatte sich allerdings etwas Schnee zu Weihnachten und über Neujahr gewünscht. Und die Wintersportler hätten gern komplett auf Sonnenschein und Wärme verzichtet, um trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Doch sachsenweit mussten bisher alle Langläufe abgesagt werden, denn selbst in den Kammlagen des Erzgebirges ist nicht genügend Schnee gefallen.

     

    Als am 27. Dezember 33 Kinder und Jugendliche mit ihren Übungsleitern nach Klingenthal-Mühlleithen reisten, um traditionsgemäß ihr Trainingslager auf Ski zu absolvieren, fanden sie die denkbar ungünstigsten Bedingungen vor. In 800 m Höhe gab es Temperaturen um null Grad und eine maximal fünf Zentimeter starke Neuschneedecke, die an vielen Stellen durchbrochen war. Die teils vereiste, teils feuchtschlüpfrige Unterlage schien weder für Langlaufski noch für Skiroller und Crossläufe geeignet zu sein. Eine schwierige Aufgabe für die Übungsleiter!

     

    Doch dann wurden Möglichkeiten zum Skitraining entdeckt. Auf dem Rasen des Sportplatzes hinter dem Waldhotel konnten für die Jüngsten einige durchgängige Spuren gezogen werden. Die Älteren wurden zweimal in den Autos der mitgereisten Eltern ins etwa 25 Kilometer entfernte Johanngeorgenstadt gefahren. Dort konnten sie auf einer etwa zwei Kilometer langen Runde auf der Wiese beim Start- und Zielgelände trainieren. Zur Ergänzung gab es das Kraft- und Dehnungstraining mit Spieleinlagen in der Sporthalle, und sogar einige Möglichkeiten des Crosslaufens wurden entdeckt. Jetzt fiebern alle dem Sachsenpokal am 18. Januar in Dresden entgegen, bei dem die Kunstschneeloipe benutzt werden kann, die für den Weltcup im Skilanglauf (11. und 12. Januar 2020) auf dem Königsufer gegenüber der Brühlschen Terrasse angelegt wird.

     

    Zum Foto: Gruppenbild vor dem ersten Training zu Beginn des Lehrgangs. Alle haben ihre Crossausrüstung angelegt, denn die Möglichkeiten des Skilaufens müssen erst noch gefunden werden.

  • Für die Wintersportler in Sachsen sind die frühlingshaften Temperaturen keineswegs erfreulich. Unser Nachwuchs musste auf die ersten beiden Wettbewerbe zum Sachsenpokal verzichten, denn es fehlte am Schnee. Derartige Sorgen kennen unsere Mitglieder, die europaweit an den Start gehen, nicht. Sie haben beim Alpencup ihre erste Bewährungsprobe bestanden und sich großartig gegenüber der Konkurrenz aus den Alpenanrainerstaaten behauptet.

     

    Richard Leupold ist in diesem Monat bereits in Pokljuka (Slowenien) sowie in Seefeld und St. Ulrich (beide Österreich) gestartet. Dabei wurde er als U23-Läufer bei den Männern gewertet. Bereits am 06.12.2019 beim Alpencup in Pokljuka deutete es sich an, dass ihm ein großer Sprung nach vorn gelungen ist. Hier kam er beim Freistilsprint, der bei ihm weniger beliebt ist, auf Platz 10. Dass dies kein einmaliger Ausrutscher zum Positiven gewesen ist, bewies er eindrucksvoll eine Woche späterer beim Austriacup in Seefeld. Hier gewann er sowohl im Sprint als auch im 10-km-Lauf (beide Male in der klassischen Technik) die Silbermedaille. Zum Alpencup in St. Ulrich wurde er mit den Plätzen 13, 19 und 27 an einem Tag bester und an den anderen Tagen zweit- und drittbester Deutscher. Bei allen Wettkämpfen konnte er wertvolle FIS-Punkte sammeln und sich die Teilnahme am Weltcup in Dresden (11./12.01.2020) und Oberstdorf (26.01.2020) sichern. Nun hofft er, sich auch für die Junioren-/U23-Weltmeisterschaften vom 28.02. bis 08.03.2020 in Oberwiesenthal zu qualifizieren.

     

    Auch für Franz Schaser, der eine Startgenehmigung im Langlauf für unseren Klub und im Biathlon für die SV Hermsdorf besitzt, begann die Saison 2019/2020 verheißungsvoll. Am 07.12.2019 reiste er nach Obertilliach (Osttirol), um am Alpencup der Biathleten teilzunehmen. Beim Sprintrennen gingen allein in der AK M18-19 68 Aktive an den Start. Franz schaffte mit Platz 3 einen großartigen Einstieg in die Wettkampfsaison 2019/2020.

     

    Zum Foto von Liane Heinrich: Richard in Seefeld beim Einlaufen und Besichtigen der Strecke vor dem Start.

  • Für den 08. Dezember 2019 stand der Langlauf „Rund um den Kiel“ in Klingenthal-Mühlleithen auf dem Programm. Dieser Lauf sollte zugleich für den Sachsenpokal gewertet werden. Doch selbst in den Kammlagen des Vogtlandes fehlte es am Schnee, so auch in Altenberg. Aber, wie vielerorts in den Alpen, war hier der Abfahrtshang mit Kunstschnee präpariert worden. Das sollte nicht ungenutzt bleiben. So berichtet Uli Bäcker, die Mutter von Sebastian und Florian, über einen Besuch der Kunstschneepiste.

     

    Am Sonntag trafen sich mehr als 20 Kinder zum ersten Schneetraining der Saison in Altenberg am Hang. Zum Glück konnte in der letzten Woche etwas beschneit werden und auch die erheblichen Plusgrade machten dem Trainingsplan keinen Strich durch die Rechnung. Die Kinder übten für den nächste Woche anstehenden VSA-Wettkampf in Sayda. Es musste eine Acht durchfahren werden, und bergan wie bergab gab es Slalomstrecken. Ihre Geschicklichkeit zeigten die Kinder im Übersteigen von Hindernissen und im Rückwärtsfahren durch ein Tor. Es gab eine "Verfolgungsjagd" und zum Abschluss des Trainings mussten alle Kinder im Doppelstockschub bergan schieben. Vielen Dank an Katharina, Robert und Karl für dieses gelungene Schneeauftakttraining.“

     

    Zum Foto: Große Freude bei den Kindern über die weiße Insel im düsteren Grau unserer Mittelgebirge. (Foto: Uli Bäcker)